Der Trainer des FC Bayern München, Vincent Kompany, wird im Champions-League-Halbfinale bei Paris Saint-Germain aufgrund einer Gelbsperre nicht an der Seitenlinie stehen. Anders als einst José Mourinho wird er sich jedoch nicht im Wäschekorb verstecken – schlichtweg, weil er zu groß dafür ist.
Kompany: „Ich passe nicht in diese Wäschebox“
„Ich bin 1,92 Meter, ich passe nicht in diese Wäschebox. Leider“, sagte Kompany am Montag auf der Pressekonferenz in Paris. Mourinho hatte sich 2005 als Trainer des FC Chelsea trotz einer Sperre in der Kabine aufgehalten, indem er sich in einem Wäschekorb versteckte. Für Kompany kommt diese Tarnung nicht infrage. Stattdessen wird er auf der Tribüne des Prinzenparks Platz nehmen.
Kompany: „Die Abläufe sind eindeutig“
Auf die Frage eines Journalisten, wo er sitzen werde, antwortete Kompany: „Irgendwo im Stadion, vielleicht nicht so weit weg von Ihnen. Aber ich kenne mich noch nicht so gut aus im Stadion. Die Abläufe sind eindeutig. Ich weiß, bis wann ich was machen kann und darf – und wie ich die Mannschaft unterstützen kann.“
Letztlich, so der Belgier, gehe es darum, „dass wir es als Mannschaft lösen.“ Sein Assistent Aaron Danks wird ihn an der Seitenlinie vertreten. Kompany zeigte sich zuversichtlich: „Danksi hat auch schon Erfahrung. Er war eine Zeit an der Seitenlinie in England in der Premier League. Er hat auch eine normale und laute Rolle im Training. Ich habe 100 Prozent Vertrauen in unseren Staff und alle anderen auch.“
Anekdote aus Anderlecht-Zeiten
Kompany verriet zudem eine Anekdote aus seiner Zeit als Spielertrainer beim RSC Anderlecht in der Saison 2019/2020: „Die Regel ist, dass du auf dem Platz dabei bist. Aber wenn du verletzt bist, darfst du nicht an der Seitenlinie sitzen. Ich war oft verletzt und habe viele Spiele in der Kulisse mitgemacht. Leider habe ich viel Erfahrung in diesem Bereich.“
Das Hinspiel des Champions-League-Halbfinals zwischen Paris Saint-Germain und Bayern München findet am Dienstag um 21.00 Uhr statt und wird bei Prime Video übertragen.



