Kownacki: „Ich fühle es, das ist meine Zeit“ – Hertha-Stürmer peilt 21 Punkte an
Dawid Kownacki (29) startet bei Hertha BSC endlich durch! Beim überzeugenden 5:2-Auswärtssieg gegen Fortuna Düsseldorf erzielte der polnische Stürmer das wichtige 3:1 und bereitete zudem das 4:1 durch Marten Winkler vor. Der Offensivspieler gibt den Kampf um den Aufstieg keineswegs auf und verkündet selbstbewusst: „Mein Ziel ist jetzt, alle Spiele zu gewinnen. 21 Punkte aus den letzten sieben Spielen.“ Diese Punktausbeute könnte tatsächlich für den ersehnten Aufstieg der Berliner reichen.
Endlich frei von Verletzungen und Sperren
Ist die lange Durststrecke aus Verletzungen, Krankheiten und einer dreispieligen Sperre endlich überwunden? Kownacki antwortet mit Überzeugung: „Ich fühle es, das ist meine Zeit. Letzte Woche habe ich nach langer Zeit mein erstes Tor gemacht. Und gegen Fortuna den nächsten Treffer. Das ist sehr wichtig für mich.“ Besonders bedeutsam für den Stürmer ist, dass er als einzige Spitze in Herthas laufintensivem Umschaltspiel nun über eine Top-Fitness verfügt.
Er erklärt: „Ich hatte so viele Probleme. Immer, wenn ich da war, musste ich wieder pausieren. Jetzt läuft es physisch perfekt.“ Ein deutliches Indiz für seine hervorragende Form: Kownacki gewann beim Spiel in Düsseldorf die meisten Zweikämpfe aller Spieler – stolze 27 Duelle gingen zu seinen Gunsten aus. Der Pole wirkt auf und neben dem Platz deutlich präsenter und selbstbewusster als in den vergangenen Monaten.
Vertragsautomatik und Transfergerüchte
Interessant ist die vertragliche Situation des Stürmers: Nur bei einem Aufstieg würde sich sein Vertrag bei Hertha BSC automatisch verlängern. In diesem Fall müssten die Berliner drei Millionen Euro Ablöse an Werder Bremen zahlen. Die Hanseaten planen allerdings laut BILD-Informationen nicht mehr mit Kownacki und würden ihn für rund 1,5 Millionen Euro an Hertha verkaufen, falls der Aufstieg nicht gelingen sollte.
Behält Kownacki diese beeindruckende Form bei, könnten die Berliner durchaus zugreifen. Sein aktuelles Auftreten lässt vermuten, dass der Stürmer endlich seine beste Zeit bei Hertha BSC erreicht hat und bereit ist, das Team mit Toren und Vorlagen zum ersehnten Aufstieg zu führen. Die kommenden sieben Spiele werden zeigen, ob seine Prognose von 21 Punkten Realität wird und Hertha BSC tatsächlich den Weg zurück in die erste Liga findet.



