Deutsches Doppelduo erreicht Vorschlussrunde
Kevin Krawietz und Tim Pütz haben sich zum zweiten Mal nach 2023 ins Halbfinale von Wimbledon gespielt. Die beiden deutschen Tennisprofis setzten sich im Viertelfinale gegen die Franzosen Sadio Doumbia und Fabien Reboul mit 7:5, 7:6 (8:6) durch. Damit haben sie die Chance, erstmals in ihrer Karriere ins Endspiel des traditionsreichen Rasenturniers in London einzuziehen.
Knapper Sieg im Tiebreak
Im zweiten Durchgang wehrten Krawietz und Pütz zwei Satzbälle der Franzosen ab und verwandelten anschließend ihren ersten Matchball. „Das war ein hartes Stück Arbeit, aber wir haben als Team gut gekämpft“, sagte Krawietz nach dem Match. Das deutsche Duo, an Position sieben gesetzt, zeigte eine starke Leistung in den entscheidenden Momenten.
Halbfinalgegner stehen fest
In der Vorschlussrunde treffen Krawietz (Coburg) und Pütz (Frankfurt am Main) auf Marcelo Arévalo aus El Salvador und Mate Pavic aus Kroatien. Das an Position sechs gesetzte Duo gilt als harte Prüfung. Zwei Siege fehlen der deutschen Davis-Cup-Paarung noch zum ersten gemeinsamen Grand-Slam-Titel. „Wir freuen uns auf das Halbfinale und werden alles geben“, so Pütz.
Historische Chance
Für Krawietz und Pütz wäre der Einzug ins Finale ein Meilenstein. Bisher erreichten sie 2023 das Halbfinale, scheiterten dort jedoch. Nun haben sie die Gelegenheit, Geschichte zu schreiben. Das Match gegen Arévalo/Pavic verspricht Spannung auf höchstem Niveau.



