Bayerns Sportdirektor Christoph Freund hat bestätigt, dass Tornike Kvaratskhelia, der 16-jährige Bruder von PSG-Superstar Khvicha Kvaratskhelia, in dieser Woche mit der U17 des Münchner Klubs trainiert hat. Die Informationen, die zuvor durch Medienberichte bekannt wurden, sind damit offiziell.
Freund: „Er hat Talent“
„Er ist ein junger Bursche und hat Talent“, sagte der Österreicher am Freitag bei der Spieltags-Pressekonferenz über den jüngeren Bruder des georgischen Ausnahmekönners. Der 16-Jährige sei „ein talentierter junger Spieler“, so Freund weiter. „Wir werden sehen, wie es da weitergeht.“
Testspiel-Einsatz und Torerfolg
Kvaratskhelia hat nicht nur mittrainiert, sondern auch ein Testspiel der U17 bestritten, wie Freund bestätigte. Beim 3:1-Sieg der U17 gegen die von Bayern-Legende Klaus Augenthaler trainierte Global Academy habe der Linksaußen „einen sehenswerten Treffer“ beigesteuert, wie die tz berichtete.
Wechsel noch unsicher
Ob das Talent aus Georgien von den Bayern verpflichtet werden kann, ist jedoch noch nicht sicher. Da Georgien nicht zur EU gehört, darf Kvaratskhelia noch nicht offiziell nach München wechseln. Dies ist erst ab 7. Februar 2028 möglich, wenn er 18 Jahre alt wird.
Alternative: Partnerklub
Eine Alternative wäre, ihn in der Zwischenzeit bei einem Kooperationsklub unterzubringen. Geeignet dafür wären Klubs, die Teil der Zusammenarbeit mit Los Angeles FC sind. In dem Rahmen kooperieren die Bayern mit Klubs aus Südkorea, Ecuador und Uruguay.
Besuch des Champions-League-Halbfinals
Kvaratskhelia nutzte die Zeit in München nicht nur zum Training, sondern auch für einen Besuch des Halbfinal-Rückspiels zwischen den Bayern und Paris Saint-Germain. In der Allianz Arena sah er, wie sein älterer Bruder Khvicha das frühe Führungstor der Gäste durch Ousmane Dembélé vorbereitete. Am Ende reichte PSG ein Unentschieden zum Einzug ins Finale.
Freund dämpft Erwartungen
Zu behaupten, der kleine Bruder werde einmal so gut werden wie der neun Jahre ältere Khvicha, sei noch „zu viel des Guten“, erklärte Freund. Der sei schließlich „herausragend und ein Weltklassespieler“.



