Früher Doppelschlag ebnet Leverkusen den Weg zum klaren 4:0-Sieg
Elf Tage nach dem Erfolg im DFB-Pokal hat Bayer Leverkusen auch in der Bundesliga einen überzeugenden Auftritt gezeigt. Die Mannschaft von Trainer Kasper Hjulmand besiegte den FC St. Pauli am 14. Februar 2026 vor 30.210 Zuschauern in der ausverkauften Leverkusener Arena mit 4:0 (2:0). Mit diesem Sieg sammelt die Werkself wichtige Zähler im Rennen um einen Champions-League-Platz, während St. Pauli nach der 13. Niederlage dieser Saison weiterhin tief im Tabellenkeller steckt.
Eiskalter Start der Werkself
Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt zeigte Leverkusen von Beginn an Entschlossenheit. Bereits in der 13. Minute erzielte Jarell Quansah nach einer präzisen Flanke von Ernest Poku das 1:0 mit einem Kopfball an die Unterkante der Latte. Nur eine Minute später erhöhte Patrik Schick nach Vorarbeit von Lucas Vázquez auf 2:0. Dieser frühe Doppelschlag legte den Grundstein für den souveränen Sieg der Hausherren.
St. Pauli, das mit der gleichen Startelf wie beim überraschenden 2:1-Sieg gegen den VfB Stuttgart antrat, fand kaum Zugriff ins Spiel. Die Kiezkicker liefen vor allem hinterher und konnten in der ersten Halbzeit kaum gefährliche Chancen kreieren. Ein Schuss von Jackson Irvine wurde von Werkself-Kapitän Robert Andrich noch in letzter Sekunde blockiert.
Kontrollierte zweite Halbzeit mit weiteren Treffern
Mit der komfortablen Führung im Rücken agierte Leverkusen in der zweiten Halbzeit kontrolliert und schonte gezielt Kräfte. Trainer Hjulmand brachte Malik Tillmann für den zurückkehrenden Ibrahim Maza, der nach drei verletzungsbedingten Ausfällen erstmals wieder in der Startelf stand. Dennoch setzte die Werkself ihre Dominanz fort.
In der 52. Minute erhöhte Edmond Tapsoba nach einer Ecke von Aleix Garcia mit einem weiteren Kopfballtor auf 3:0. Leverkusen nutzte die Gelegenheit, um Stammspieler wie Schick, Grimaldo und Vázquez frühzeitig auszutauschen – eine taktische Maßnahme mit Blick auf das anstehende Champions-League-Spiel gegen Olympiakos Piräus.
Poku krönt seine Vorlage mit einem Traumtor
In einer insgesamt überschaubaren zweiten Halbzeit sorgte Ernest Poku dann doch noch für ein spektakuläres Highlight. In der 78. Minute bekam er den Ball etwa 20 Meter vor dem Tor, ließ Karol Mets mit einer geschickten Finte stehen und schoss unhaltbar zum 4:0 ins rechte Eck. Für viele Leverkusen-Fans war dies der perfekte Abschluss, bevor sie sich in Richtung Karnevalsabend verabschiedeten.
Die teils kostümierten Zuschauer erlebten somit einen deutlichen Heimsieg ihrer Mannschaft, die sich mit dieser Leistung optimal auf die europäischen Aufgaben vorbereitet. Für St. Pauli hingegen bleibt die Situation angespannt, da die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin weiterhin auf den Abstiegsplätzen verharrt und dringend Punkte benötigt.



