Bixente Lizarazu hat sich festgelegt: Vor dem Halbfinal-Hinspiel der Champions League zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern München am Dienstag (21 Uhr) präsentierte der Weltmeister von 1998 der Zeitung L'Équipe seine persönliche kombinierte Startelf beider Klubs.
Sechs Pariser, fünf Bayern: Lizarazus Traumelf
Wie bereits vor dem Achtelfinale 2023, das die Münchner mit 1:0 und 2:0 für sich entschieden, setzt der Champions-League-Sieger von 2001 auf ein 4-2-3-1-System. In seiner Elf stehen sechs Spieler von PSG und fünf vom FC Bayern.
Torwart: Neuer unangefochten
Im Tor führt für Lizarazu kein Weg an Manuel Neuer vorbei. „Seine Karriere spricht für ihn. Er ist einer der größten Torhüter der Geschichte, eine Legende dieser Position“, betonte der Franzose und verwies auf Neuers starke Leistung im Viertelfinal-Hinspiel bei Real Madrid (2:1). Trotz seines Alters von 40 Jahren und eines wackligen Rückspiels (3:4) gebe es „keinen Vergleich zu Matvey Safonov“.
Abwehr: PSG-Stars dominieren
In der Viererkette stehen Achraf Hakimi, Dayot Upamecano, Willian Pacho und Nuno Mendes. Besonders auf den Außenverteidigerpositionen sieht der ehemalige Bayern-Star den Hauptstadtklub klar vorne. Hakimi sei „einer der besten Rechtsverteidiger der Welt“ und nach seiner Sprunggelenksverletzung wieder auf Topniveau. Upamecano habe „mental enorm zugelegt“, Pacho strahle „eine unglaubliche Gelassenheit“ aus, während Mendes mit Tempo und Offensivdrang überzeugt.
Mittelfeld: Kimmich als Taktgeber
Im zentralen Mittelfeld setzt Lizarazu auf Joshua Kimmich und João Neves. Kimmich sei „das Metronom des Bayern-Spiels“, stark im kurzen wie im langen Passspiel und bei Standards. Neves erhält den Vorzug vor Vitinha. Der junge Portugiese überzeuge vor allem durch seine Box-to-Box-Fähigkeiten und seine technische Klasse. Seine Entwicklung sei „phänomenal“.
Offensive: Olise als Rockstar
Offensiv schwärmt der Europameister von 2000 vor allem von Michael Olise. „Er ist ein Rockstar, der in der Welt des Fußballs bereits für Furore sorgt“, sagt Lizarazu über den Bayern-Profi, der rechts brilliert, bei der Nationalmannschaft auch im Zentrum überzeugt und „alle Bälle magnetisch anzieht“.
Sturm: Kane und Dembélé als Killer
Im Zentrum hinter der Spitze wirbelt Ousmane Dembélé. Die Rolle als falsche Neun habe ihn „zum Serien-Torschützen gemacht“. Er habe seinen Ballon d’Or und die Verletzungen zum Jahresende gut verarbeitet und strotze vor Selbstvertrauen. Ganz vorne setzt Lizarazu auf Harry Kane. 53 Saisontore und sechs Assists sprechen für sich. „Ein klassischer Neuner mit monströsen Zahlen“, sagt der Franzose. Der Engländer habe beim Rekordmeister „eine andere Dimension“ erreicht. Komplettiert wird die Elf von PSG-Flügel Khvicha Kvaratskhelia. „Ein Pitbull“, schwärmt Lizarazu. Defensiv arbeite er wie einst Hasan Salihamidzic, offensiv entscheide er große Spiele.



