Lula verspottet Neymar: „Homeoffice-Spieler“
Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva (80) hat sich bei einer öffentlichen Veranstaltung über Nationalspieler Neymar (34) lustig gemacht. Er bezeichnete den Rekordtorschützen Brasiliens scherzhaft als „Homeoffice-Spieler“. Der Witz sorgte beim Publikum für lautes Gelächter.
Lula hatte einen Jungen gefragt, wer in der Nationalmannschaft derzeit gut am Ball sei. Die Antwort: „Neymar“. Daraufhin konterte der Präsident: „Ich habe gestern gelesen, Neymar sei der erste ins Homeoffice berufene Spieler der Welt.“ Dies dürfte auf Neymars aktuelle Wadenverletzung anspielen, die ihn bei der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko bisher außen vor hält.
Der Präsident legte noch einen weiteren Witz nach: „Ich glaube, eines Tages müssen wir eine Nationalmannschaft mit Künstlicher Intelligenz aufstellen: Elf Pelés.“
Neymars Verletzung und WM-Einsatz
Neymar hatte den WM-Auftakt gegen Marokko (1:1) von der Bank aus verfolgt. Beim zweiten Spiel gegen Haiti (3:0) reiste er nicht mit nach Philadelphia, sondern arbeitete im Trainingscamp in New Jersey an seinem Comeback. Wegen der Wadenverletzung bestritt der Santos-Star seit rund einem Monat kein Pflichtspiel mehr.
Der Heilungsprozess kommt jedoch voran: Diese Woche konnte Neymar wieder auf dem Rasen trainieren, phasenweise mit Ball und kurzzeitig im Kreise seiner Teamkollegen. Ob und wann er bei der WM zum Einsatz kommt, bleibt ungewiss.



