Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat den verletzten Fußballstar Neymar scherzhaft als „Homeoffice-Spieler“ bezeichnet. „Ich habe gestern gelesen, Neymar sei der erste ins Homeoffice berufene Spieler der Welt“, sagte Lula bei einer Veranstaltung in Belo Horizonte im Bundesstaat Minas Gerais und sorgte damit für Gelächter im Publikum.
Lulas Scherz über Neymar
Der Präsident fragte einen Jungen, wer in der brasilianischen Nationalmannschaft derzeit „gut am Ball“ sei, woraufhin der Junge mit „Neymar“ antwortete. Lula entgegnete darauf, der Angreifer spiele derzeit gar nicht und griff anschließend den im Internet kursierenden Scherz auf. „Ich glaube, eines Tages müssen wir eine Nationalmannschaft mit Künstlicher Intelligenz aufstellen: Elf Pelés“, legte Lula nach.
Neymars Comeback-Versuche
Der verletzte Offensivspieler ist bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko bisher nicht zum Einsatz gekommen. Beim WM-Auftakt gegen Marokko (1:1) hatte der frühere Weltklasse-Stürmer die Partie zumindest von der Seitenlinie aus verfolgt. Für das zweite Gruppenspiel der Seleção gegen Außenseiter Haiti am Samstag (2.30 Uhr/ARD und MagentaTV) reiste er jedoch nicht mit der Mannschaft nach Philadelphia. Der 34-Jährige werde weiter im Trainingscamp in New Jersey an seinem Comeback arbeiten, teilte der Verband mit.
Neymar hat wegen einer Wadenverletzung schon seit gut einem Monat kein Pflichtspiel mehr bestritten. Diese Woche konnte er immerhin wieder auf dem Rasen trainieren - phasenweise mit Ball, kurzzeitig sogar im Kreise seiner Teamkollegen.



