DFB: Per Mertesacker als Geschäftsführer im Gespräch – Klopp vor Amtsantritt
Mertesacker als DFB-Geschäftsführer im Gespräch

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) treibt die nächste Schlüsselpersonalie voran: Per Mertesacker, Weltmeister von 2014, befindet sich in konkreten Gesprächen, um als Geschäftsführer des Verbandes zu fungieren. Auf diesem Posten würde er Andreas Rettig nachfolgen, dessen Vertrag zum Jahresende ausläuft und nicht verlängert wird. Mertesacker wäre damit der direkte Vorgesetzte des designierten Bundestrainers Jürgen Klopp.

Mertesacker bestätigt Gespräche

„Man muss dem DFB eins lassen: Der Kontakt zu mir ist irgendwie nie abgerissen. In der letzten Woche ist nochmal ein bisschen Dynamik reingekommen. Wir unterhalten uns sozusagen. Aber es gibt noch nichts zu verkünden“, sagte Mertesacker im ZDF. Die Priorität liege derzeit auf der Verpflichtung von Jürgen Klopp, der als Nationaltrainer den bei der WM 2026 gescheiterten Julian Nagelsmann ersetzen soll.

Das ZDF eröffnete seine Übertragung vor dem WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien in East Rutherford mit der Nachricht und befragte Mertesacker direkt zum Geschäftsführer-Posten. Der 41-Jährige war gemeinsam mit seinem früheren Weltmeister-Kollegen Christoph Kramer und Moderator Jochen Breyer erstmals bei dieser WM im Stadion vor Ort.

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Hoeneß empfiehlt Mertesacker

Bereits kurz nach dem frühen WM-Aus der deutschen Mannschaft im Sechzehntelfinale hatte Uli Hoeneß den Namen Mertesacker ins Spiel gebracht. „Er hat als ehemaliger Profi große internationale Erfahrung. Er hat immer gezeigt, wie gut er mit Menschen umgehen kann“, sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern München der „Bild“. „Und: Er würde es niemals des Geldes wegen machen, sondern weil es ihn reizt, mit seiner Leidenschaft etwas aufzubauen und voranzubringen. Genau diese Leute, die sich selbst hochgedient haben und bereit sind, hart zu arbeiten, brauchen wir jetzt.“

Klopps Vertrag mit Red Bull geklärt

Ein Engagement von Jürgen Klopp als Bundestrainer gilt als sicher. Sein Vertrag mit Red Bull steht dem nicht mehr im Wege. „Ich habe eine Einigung und eine Regelung mit Red Bull gefunden, eine sehr, sehr großzügige Regelung, wenn man so will“, sagte Klopp bei MagentaTV kurz vor dem Anpfiff des WM-Endspiels. Als Sportdirektor bleibt Rudi Völler weiterhin beim DFB in der Verantwortung.

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