Mexikos Präsidentin garantiert Sicherheit für WM-Spiele trotz Gewaltwelle
Mexikos Präsidentin garantiert WM-Sicherheit trotz Gewalt

Mexikos Präsidentin verspricht sichere Fußball-WM trotz Gewaltexzessen

Ungeachtet der jüngsten Gewaltwelle in ihrem Land hat Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum den Fußballfans aus Deutschland und anderen Nationen eine absolut sichere Weltmeisterschaft zugesichert. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Cancún betonte Sheinbaum: „Wir können einen angenehmen und vor allem sicheren Aufenthalt in unserem Land garantieren.“ Die derzeitige Lage im Land beschrieb sie als ruhig und kontrolliert.

Steinmeier zeigt Zuversicht für friedlichen WM-Verlauf

Auch Bundespräsident Steinmeier äußerte sich optimistisch über die Sicherheitslage während der bevorstehenden Weltmeisterschaft. „Ich bin mir ganz sicher, dass Mexiko alles Notwendige unternehmen wird, um die Sicherheit der Spiele zu gewährleisten“, erklärte Steinmeier. Die mexikanische Präsidentin nutzte die Gelegenheit, um alle WM-Besucher einzuladen, nicht nur die Fußballspiele zu besuchen, sondern das gesamte Land mit seiner vielfältigen Kultur zu erkunden.

Gewaltwelle im Februar löste Sicherheitsbedenken aus

Im Februar hatte Mexiko eine schwere Welle der Gewalt erlebt, die nach dem Tod des berüchtigten Drogenbosses Nemesio Oseguera Cervantes, bekannt als „El Mencho“, ausbrach. Seine Anhänger überzogen das Land mit gewaltsamen Ausschreitungen, bei denen mindestens 74 Menschen ums Leben kamen. Das lateinamerikanische Land richtet ab dem 11. Juni gemeinsam mit den USA und Kanada die Fußball-Weltmeisterschaft aus. In Mexiko werden insgesamt 13 Spiele in den Städten Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey ausgetragen.

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Besonders in Guadalajara kam es während der Februar-Unruhen zu gewaltsamen Zwischenfällen, die ernsthafte Zweifel an der Fähigkeit Mexikos aufkommen ließen, die Sicherheit von Mannschaften und Zuschauern während der WM zu garantieren. Diese Bedenken wurden nun von der Präsidentin direkt angesprochen und entkräftet.

Steinmeier noch unentschlossen über WM-Besuch

Auf die Frage, ob er bereits entschieden habe, sich Spiele der deutschen Nationalmannschaft während der WM anzuschauen, blieb Bundespräsident Steinmeier zurückhaltend. Er habe noch keine endgültige Entscheidung getroffen, teilte er mit, und diese werde auch von den Ergebnissen der Nationalelf abhängen. Mit dem Besuch in Mexiko beendete Steinmeier eine fünftägige Lateinamerika-Reise, die ihn zuvor nach Panama und Guatemala geführt hatte.

Die mexikanische Regierung betont, dass umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen für die WM-Spiele geplant sind und die jüngsten Gewalttaten keine Rückschlüsse auf die Sicherheitslage während des Turniers zulassen. Die Behörden arbeiten nach eigenen Angaben intensiv daran, ein sicheres Umfeld für alle internationalen Gäste zu schaffen.

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