Nagelsmann kündigt Überraschungen im WM-Kader an und rechnet mit Kritik
Nagelsmann: Überraschungen im WM-Kader angekündigt

Nagelsmann plant Überraschungen für WM-Kader und erwartet öffentliche Kritik

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat vor dem Auftakt ins WM-Jahr 2026 wichtige Personalentscheidungen für die deutsche Nationalmannschaft getroffen und gleichzeitig kontroverse Überraschungen im Kader angekündigt. Der 38-Jährige rechnet dabei mit mangelndem Verständnis für seine Auswahl, sowohl bei betroffenen Spielern als auch in der breiten Öffentlichkeit.

Kontroverse Entscheidungen und Rollendefinitionen

Im exklusiven Interview mit dem kicker erklärte Nagelsmann: "Es wird Entscheidungen geben, die vermutlich nicht auf supergroßes Verständnis stoßen". Der Bundestrainer verwies dabei auf Spieler, die bei ihren Vereinen als Stammkräfte und Leistungsträger gelten, in der Nationalmannschaft jedoch möglicherweise nur als Kaderplätze 15 oder 16 eingeplant sind. Nagelsmann betonte die Bedeutung der richtigen Rollenverteilung: "Es geht darum, wer für welche Position geschaffen ist", und nicht um gute oder schlechte Charaktereigenschaften.

Festlegungen bei Schlüsselpositionen

Für die anstehende WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli 2026) hat Nagelsmann bereits klare Vorgaben gemacht:

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  • Joshua Kimmich bleibt auf der Rechtsverteidiger-Position
  • Oliver Baumann wird als Nummer eins im Tor gesetzt, wobei für den verletzten Marc-André ter Stegen eine Hintertür offen bleibt
  • Leon Goretzka erhält trotz reduzierter Spielzeit bei Bayern München gute Chancen auf einen Stammplatz, besonders wegen seiner Stärken im Zweikampf und Kopfballspiel

Spezifische Spielerbewertungen und taktische Überlegungen

Nagelsmann äußerte sich auch zu weiteren Spielern:

  1. Die Kombination von Aleksandar Pavlovic und Felix Nmecha sieht er als nicht optimal ergänzend an, wobei einer von beiden gute Spielchancen erhält
  2. Bezüglich Antonio Rüdiger bleibt die genaue Rolle offen, abhängig von dessen Fitness nach Knieproblemen
  3. Der Bundestrainer vermisst in Deutschland einen "richtig stabilen, zweikampfstarken Sechser – auch in der Luft"

Vorbereitung auf die WM-Tests

Vor den Länderspielen gegen die Schweiz in Basel (27. März) und gegen Ghana in Stuttgart (30. März) plant Nagelsmann "Rollengespräche" mit seinen Spielern. Sein Aufgebot für diese Testspiele gibt er am 19. März bekannt. Der Bundestrainer betonte: "Der Kader wird dem, mit dem wir zur WM reisen wollen, schon sehr ähneln", wobei spätere Anpassungen möglich bleiben. Grundsätzlich sollen der März-Kader und das endgültige WM-Aufgebot artverwandt sein, was auf eine frühzeitige Festlegung der Kernmannschaft hindeutet.

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