Julian Nagelsmann wird als Wechselmeister gefeiert, doch nach dem 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste sorgt sich der Bundestrainer um Abwehrspieler Nico Schlotterbeck. Der Dortmunder Innenverteidiger verletzte sich am Fuß, und die Diagnose steht noch aus. Ein MRT in North Carolina soll Klarheit bringen.
Schlotterbecks Verletzung: Offene Fragen und große Sorgen
Schlotterbeck musste nach einem Zweikampf in Toronto behandelt werden. Teamarzt Jochen Hahne, der auch für den FC Bayern tätig ist, betreute ihn bereits auf dem Rasen. Nagelsmann äußerte sich besorgt: „Es sieht leider nicht ganz so gut aus.“ Die Befürchtungen wachsen, dass Schlotterbeck wie Lennart Karl ausfallen könnte. Auch Borussia Dortmund mischt sich in die Entscheidungen zur Behandlung ein.
Teamgeist als WM-Trumpf
Trotz der Verletzung zeigt sich die Mannschaft geeint. Die Jubeltraube nach Deniz Undavs Siegtreffer symbolisiert den Zusammenhalt. Nagelsmann betont: „Wie da die ganze Mannschaft im Eck lag, das ist schon ein cooles Zeichen.“ Antonio Rüdiger drückt Schlotterbeck die Daumen: „Wir brauchen ihn. Wichtig ist, dass Nico gesund ist.“
Nagelsmanns Wechselstrategie: Lob und Selbstkritik
Die Einwechslungen von Undav, Nadiem Amiri, Jamie Leweling, Leon Goretzka und Rüdiger zahlten sich aus. Nagelsmann räumt jedoch ein, dass Wechsel auch scheitern können: „Manchmal geht es gut. Es gab aber auch Spiele bei mir, da ging es nicht gut.“ Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ bezeichnet die Wechsel als „Powerbank“.
Lob von Uli Hoeneß
Sogar Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß, der zuvor Kritik geübt hatte, lobte Nagelsmann: „Wenn sie allerdings so zu einer Mannschaft zusammenwachsen, und der Trainer immer so gut austauscht wie gestern, dann könnte es etwas werden.“



