Neuer-Patzer im CL-Halbfinale: Spielentscheidend und doch ignoriert
Neuer-Patzer im CL-Halbfinale: Spielentscheidend ignoriert

Im spektakulären Halbfinal-Hinspiel der Champions League zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern München (5:4) gab es viele Höhepunkte. Doch eine Szene wurde in den Analysen kaum beachtet – obwohl sie spielentscheidend war. Es geht um Manuel Neuers Rolle beim 1:1-Ausgleich durch Chwitscha Kwarazchelia.

Die Szene im Detail

In der 25. Minute traf Kwarazchelia aus spitzem Winkel ins untere rechte Eck. Neuer, 1,93 m groß, streckte seinen linken Arm nicht aus, sondern zog ihn zurück und schaute dem Ball hinterher. Die Körpersprache deutet darauf hin, dass Neuer den Ball ins Aus gehen sah und nicht mit einem Torschuss rechnete. Seine anschließende Reaktion – Ärger über sich selbst – bestätigt diese Vermutung.

Neuers Risikospiel

Neuer hat das Torwartspiel revolutioniert, unter anderem durch sein Risiko beim Herauslaufen und seine Fähigkeit, Schüsse früh zu lesen. Doch dieser Fehler zeigt, dass auch er sich irren kann. Während die Medien die Offensivspektakel feierten, blieb dieser Patzer unerwähnt. Dabei hätte ein gehaltener Ball das Spiel vielleicht anders verlaufen lassen.

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Bayern kämpfte sich nach einem 2:5-Rückstand auf 4:5 heran, aber die Niederlage bleibt. Im Rückspiel am 5. Mai in München muss das Team von Trainer Thomas Tuchel mindestens 1:0 gewinnen, um das Finale zu erreichen. Ob Neuer dann wieder zu seiner Bestform findet, wird entscheidend sein.

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