Nürnberg besiegt Kiel in der 2. Bundesliga: Holsteins Abstiegssorgen wachsen
Nürnberg besiegt Kiel: Holsteins Abstiegssorgen wachsen

Nürnberg triumphiert in Kiel: Holsteins Abstiegssorgen nehmen zu

In einem packenden Zweitliga-Duell hat der 1. FC Nürnberg die Krise von Holstein Kiel weiter verschärft. Vor 13.812 Zuschauern im Holstein-Stadion setzten sich die Gäste mit 3:2 (2:2) durch und ließen den Tabellenvorletzten unter neuem Trainer Tim Walter weiter auf den ersten Dreier zittern.

Justvan mit Doppelschlag – Kieler Defensive wackelt

Unter den Augen von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther zeigte Kiel zwar eine engagierte Anfangsphase, doch die defensive Schwäche der Störche wurde früh bestraft. Julian Justvan traf in der 14. und 22. Minute und legte den Grundstein für Nürnbergs Erfolg. Die Gäste, die zuvor als schlechteste Auswärtsmannschaft der Liga galten, nutzten die Chancen eiskalt.

Holstein Kiel kämpfte sich jedoch zurück: Adrian Kapralik (29.) und Kasper Davidsen (45.+8) erzielten die Ausgleichstreffer. Das 2:2 von Davidsen wurde nach einer minutenlangen Videoanalyse schließlich anerkannt und ließ in Kiel kurzzeitig Hoffnung aufkeimen.

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Zoma entscheidet – Kieler Abwehr erneut überfordert

Nach der Pause übernahm Holstein Kiel zwar die Spielinitiative und drängte den Gegner in die Defensive, doch die entscheidende Lücke fand der 1. FC Nürnberg. In der 72. Minute traf Mohamed Ali Zoma zum 3:2 – erneut zeigte sich die Kieler Abwehr überfordert und chancenlos.

Besonders kurios: Kieler Einwechselspieler Stefan Schwab sah seine fünfte Gelbe Karte und ist damit für das Auswärtsspiel beim VfL Bochum am 22. März gesperrt. Gleiches gilt für David Zec, der bereits zum zehnten Mal in dieser Saison verwarnt wurde.

Abstiegskampf verschärft sich

Mit diesem Sieg vergrößerte Nürnberg den Abstand zum Tabellenkeller deutlich und kann etwas beruhigter in die kommenden Spiele gehen. Für Holstein Kiel hingegen wird die Lage immer brenzliger: Der Club bleibt auf einem direkten Abstiegsplatz und muss weiter um den Klassenerhalt zittern. Trainer Tim Walter wartet nun weiter auf seinen ersten Dreier – die Zeit wird knapp.

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