Der ehemalige VfB-Profi Ricardo Osorio sieht Mexikos Fußball-Teenager Gilberto Mora in der Bundesliga bestens aufgehoben. Der 46-Jährige, der 2007 mit Stuttgart deutscher Meister wurde, empfahl dem 17-jährigen Wunderkind in der mexikanischen Zeitung „Mediotiempo“ mehrere Vereine. Mora passe zu Ausbildungsclubs wie dem VfB Stuttgart oder Borussia Dortmund, aber auch zum FC Bayern München. Zudem nannte Osorio Benfica Lissabon aus Portugal als Option.
Mora als WM-Startelfdebütant
Gilberto Mora ist der jüngste Spieler bei der Weltmeisterschaft in Mexiko, Kanada und den USA. Mit 17 Jahren feierte er im letzten Gruppenspiel sein WM-Startelfdebüt und trug zum Sieg der mexikanischen Nationalmannschaft bei. Sein aktueller Vertrag beim Club Tijuana („Xolos“) läuft bis Ende 2029, enthält jedoch einen maßgeschneiderten Ausstiegsmechanismus. Laut Vereinsmitteilung wurde dieser gemeinsam vom Club, dem Spieler und seinem Berater ausgearbeitet – eine Klausel, die einen Transfer nach der WM erleichtern könnte.
Osorios Bundesliga-Erfahrung
Ricardo Osorio spielte von 2006 bis 2010 für den VfB Stuttgart, gewann 2007 die deutsche Meisterschaft und 2009 den UI-Cup. Seine Empfehlung für Mora basiert auf eigener Erfahrung: Die Bundesliga biete jungen Talenten ideale Entwicklungsmöglichkeiten. „Bei Vereinen wie Stuttgart oder Dortmund kann Mora glänzen“, so Osorio. Der Teenager stehe noch am Anfang seiner Karriere, habe aber schon jetzt außergewöhnliches Potenzial gezeigt.
Zukunftsperspektiven für Mora
Neben der Bundesliga nannte Osorio auch Benfica Lissabon als passenden nächsten Schritt. Portugals Top-Clubs sind bekannt für ihre Arbeit mit jungen Spielern. Moras Vertragssituation in Tijuana bleibt jedoch ein entscheidender Faktor: Der Ausstiegsmechanismus könnte einen Wechsel noch in diesem Sommer ermöglichen. Sollte Mora bei der WM weitere starke Leistungen zeigen, dürfte das Interesse europäischer Spitzenclubs weiter steigen.



