Panne nach Pleite: Goretzka steigt in falschen Bus
Panne nach Pleite: Goretzka steigt in falschen Bus

Leon Goretzka (31) hat einen denkwürdigen Fehltritt hingelegt: Nach der 1:2-Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen Ecuador im letzten WM-Gruppenspiel stieg der Mittelfeldspieler des FC Bayern versehentlich in den falschen Teambus – und zwar in den des Gegners. Der Vorfall ereignete sich am New-York-New-Jersey-Stadion in East Rutherford, wo die blauen Busse beider Teams direkt nebeneinander parkten.

Verwechslung im Fahrerbereich

Goretzka, der gegen Ecuador nicht zum Einsatz kam, war nach dem Schlusspfiff offenbar gedankenverloren. Er steuerte den Bus Ecuadors an und bemerkte seinen Irrtum erst im Fahrerbereich, woraufhin er kehrtmachte. Zu seiner Verteidigung: Die Fahrzeuge ähnelten sich stark, abgesehen von den Schriftzügen und Flaggen an den Seiten. Der deutsche Bus trug die Aufschrift „Germany“ und die Landesflagge.

Schwache Leistung der DFB-Elf

Dem Bus-Patzer war ein schwacher Auftritt der deutschen Mannschaft vorausgegangen. Im dritten Gruppenspiel gegen Ecuador zeigte die DFB-Elf eine enttäuschende Leistung und verlor verdient mit 1:2. Das frühe Führungstor von Leroy Sané (2. Minute) hätte wegen eines gefährlichen Spiels von Aleksandar Pavlovic in der Entstehung eigentlich nicht zählen dürfen. Die Niederlage blieb jedoch folgenlos, da Deutschland bereits vor dem Spiel als Gruppensieger feststand.

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Goretzkas Zukunft ungewiss

Leon Goretzka wurde von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) gegen Ecuador nicht eingewechselt. Zuvor war er gegen Curacao (73. Minute) und die Elfenbeinküste (85. Minute) zum Einsatz gekommen. Sein Vertrag beim FC Bayern läuft am 30. Juni aus, nach acht Jahren wird er den Rekordmeister verlassen. Laut SPORT BILD hat Chicago Fire Interesse signalisiert – der MLS-Klub, bei dem bereits Bastian Schweinsteiger (41) und Arne Friedrich (47) spielten. Konkrete Gespräche gab es bislang nicht. Ein Wechsel in die Serie A gilt als unwahrscheinlich; die Verhandlungen mit der AC Mailand, die am DFB-Star interessiert war, sind auf Eis gelegt.

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