Tim Payne (32), der neuseeländische Nationalspieler, ist das Internet-Phänomen der Fußball-WM 2026. Der Verteidiger von Wellington Phoenix hat innerhalb weniger Wochen seine Instagram-Follower von 4.000 auf 6 Millionen gesteigert – ausgelöst durch einen Aufruf des argentinischen Influencers Valen Scarsini („El Scarso“). Am Dienstag (3 Uhr, ZDF und Magenta TV live) startet Neuseeland mit Payne im SoFi Stadium in Los Angeles gegen den Iran in das Turnier.
Paynes Freundin berichtet von den ersten Momenten
Michelle Peters, die Freundin von Tim Payne und Mutter ihres gemeinsamen Sohnes Brooklyn, hat in einem TV-Interview in Neuseeland über die Anfänge des Hypes gesprochen. „Ich habe ihn ganz normal in Richtung WM verabschiedet, habe ihm noch ein Abendessen gemacht. Nie hätten wir uns vorstellen können, was danach passiert“, sagte sie. Sie war live dabei, als Paynes Follower-Zahlen explodierten: „Er hat per Video angerufen, unser Sohn Brooklyn, der jetzt fast ein Jahr alt ist, war auch dabei. Dann sagt er plötzlich, dass ihm ständig irgendwelche neuen Leute folgen. Er hat gar nicht verstanden, was da passiert.“
Die Lösung: Ein spanisches Video
Die Erklärung für den Ansturm fand sich schnell: „Er sagte, dass es da ein Video gäbe. Das sei aber auf Spanisch. Dann bat er mich, es zu übersetzen“, so Peters. Tatsächlich hatte der Influencer Valen Scarsini dazu aufgerufen, dem „unbekanntesten“ Spieler der WM zu folgen. Innerhalb von 48 Stunden stieg Paynes Follower-Zahl auf 1,5 Millionen und wächst seitdem weiter.
Veränderungen für die Familie
Durch die Berühmtheit ihres Freundes hat sich für die Familie einiges verändert. Werbeangebote aus aller Welt erreichen den Profi. Der neuseeländische Fußballverband hat sogar ein kleines Team abgestellt, das sich nur um Paynes Anfragen kümmert. Auch Michelles Instagram-Zahlen sind gestiegen – sie hat mittlerweile 178.000 Abonnenten. Sie postet viel auf Spanisch, um ihre argentinischen Fans bei Laune zu halten.
Payne bleibt gelassen
Trotz des Hypes bleibt Payne nach Aussagen seiner Freundin entspannt: „Er lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Eigentlich will er nur Fußball spielen.“ Das Spiel gegen den Iran wird zeigen, ob der Internet-Star auch auf dem Platz überzeugen kann.



