Die Entscheidung ist gefallen: Der Hamburger Eimsbüttler Ballspiel Club (HEBC) wird sein Erstrunden-Spiel im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund im Volksparkstadion des HSV austragen. Der Fünftligist qualifizierte sich als Hamburger Pokalsieger für die erste Hauptrunde und feierte damit den ersten Landespokalsieg der Vereinsgeschichte sowie die erste DFB-Pokal-Teilnahme seit 91 Jahren.
Spieltermin und Hintergründe
Die Partie findet nicht am regulären Pokal-Wochenende (vorletztes August-Wochenende) statt, sondern unter der Woche am 1. oder 2. September (Dienstag oder Mittwoch). Grund dafür ist, dass der BVB am 22. August den Supercup gegen Bayern München bestreitet. Die genaue Terminierung steht noch aus. Der HEBC war bei der Auslosung Anfang Juni als erster Gegner des BVB gezogen worden.
Umzug ins Volksparkstadion
Das eigentliche Heimstadion des HEBC, der Professor-Reinmüller-Platz, liegt beengt in einem Wohngebiet und erfüllt nicht die Sicherheitsauflagen des DFB. Zudem fasst es nur 2500 Zuschauer. Der Verein erwog einen Umzug ins Millerntorstadion des FC St. Pauli (knapp 30.000 Plätze), entschied sich aber letztlich für das Volksparkstadion mit 57.000 Plätzen. Dies verspricht Einnahmen in Millionenhöhe, sofern genügend Zuschauer kommen. Der HSV wird demnächst über den Ticketverkauf informieren. Offen ist, wie die ungewohnte Anstoßzeit (abends unter der Woche) den Zuschauerzuspruch beeinflusst.
Vergleich und Historie
Für den BVB ist es der zweite Pokal-Auftritt im Volksparkstadion innerhalb von zwei Jahren. Bereits 2024 trat der Vizemeister dort an und besiegte den Regionalligisten Phönix Lübeck mit 4:1. Der HEBC spielte zuletzt in der Liga im Herbst im Volksparkstadion und trennte sich 1:1 vom HSV. Der BVB um Karim Adeyemi (24) war damals ebenfalls im Einsatz.



