Frankfurt-Albtraum kehrt zurück: Polanskis Horror-Hinspiel verfolgt Gladbach
Polanskis Horror-Hinspiel: Gladbachs Frankfurt-Albtraum

Frankfurt-Albtraum kehrt zurück: Polanski stellt sich dem 10-Tore-Horror

Der Albtraum kehrt zurück! Wenn Eugen Polanski mit seiner Borussia aus Mönchengladbach am Samstag bei Eintracht Frankfurt antritt, wird der 39-jährige Trainer erneut mit den schlimmsten 47 Minuten seiner noch jungen Trainerlaufbahn konfrontiert. Das Hinspiel im September 2025 entwickelte sich zum absoluten Horror für den ehemaligen Gladbach-Profi.

Debüt mit Debakel: 0:6 nach 47 Minuten

Es war Polanskis erster Auftritt als Bundesligatrainer im heimischen Borussia-Park, genau dort, wo er anderthalb Jahrzehnte zuvor selbst als Profi aktiv gewesen war. Die Gladbacher gingen eigentlich mit Rückenwind in die Partie, nachdem sie in der Vorwoche in Leverkusen durch ein spätes Tor ein 1:1 erkämpft hatten. Doch gegen Frankfurt entwickelte sich das Spiel zur Katastrophe: Nach nur 47 Minuten stand es bereits 0:6.

Plötzlich drohte ein Debakel für die Bundesliga-Geschichtsbücher, eine zweistellige Heimpleite schien absolut realistisch. Doch dann vollzog sich eine überraschende Wende: Gladbach riss sich nach dem sechsten Gegentreffer kurz nach Wiederanpfiff zusammen, während gleichzeitig Frankfurts damaliger Coach Dino Toppmöller einen Leistungsträger nach dem anderen auswechselte, um seine Stars für die anstehenden Champions-League-Aufgaben zu schonen.

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Schadensbegrenzung mit Ehrensache

Am Ende stand ein 4:6, immer noch eine schmerzhafte Niederlage, aber mit einem gewissen Maß an Schadensbegrenzung. Besonders bemerkenswert: Polanski hatte in seiner Halbzeitansprache an die Ehre seiner Mannschaft appelliert und damit offenbar einen Nerv getroffen. "Das war der schlimmste Tag meiner Trainerlaufbahn", gestand Polanski später.

Offensivplan für das Rückspiel

Um eine Wiederholung dieses Horrorspiels zu vermeiden, plant Polanski für das Rückspiel in Frankfurt eine offensive Ausrichtung. "Ich habe meiner Mannschaft gesagt, dass ich von ihr Mut und Entschlossenheit im Spiel nach vorn erwarte. Das hat sie jetzt gegen Leverkusen hervorragend umgesetzt - aber daran müssen wir in Frankfurt anknüpfen!"

Gut möglich ist, dass der Trainer seine zuletzt oft destruktive Taktik mit nur drei Offensivspielern über Bord wirft. Stattdessen könnte er mit Hugo Bolin einen weiteren Außenstürmer neben Franck Honorat einsetzen, um Mittelstürmer Haris Tabakovic besser ins Spiel zu integrieren.

Frankfurts defensive Schwächen

Mehr Offensive macht durchaus Sinn, denn die Probleme der Eintracht liegen klar in der Defensive. Mit 46 Gegentoren hat Frankfurt in dieser Saison sogar zwölf Treffer mehr kassiert als Gladbach - und das trotz des 6:4-Erfolgs im Hinspiel vom 27. September 2025.

Polanski steht nun vor der Herausforderung, seine Mannschaft mental auf das Rückspiel vorzubereiten und gleichzeitig taktische Antworten auf Frankfurts offensive Stärken zu finden. Die Erinnerung an das Debakel im Hinspiel wird dabei sicherlich eine Rolle spielen, aber der Trainer setzt auf die Lernfähigkeit seines Teams und den Willen, den Albtraum von Mönchengladbach in Frankfurt zu überwinden.

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