Portugal blamiert sich: WM-Aus gegen Kongo nach Ronaldo-Vorlage
Portugal blamiert sich: WM-Aus gegen Kongo

Portugal ist bei der Weltmeisterschaft 2026 in der Gruppenphase gescheitert. Die Mannschaft um Superstar Cristiano Ronaldo verlor das entscheidende Gruppenspiel gegen die Demokratische Republik Kongo mit 0:1 und musste die Heimreise antreten. Es ist eine der größten Überraschungen des Turniers.

Ronaldo bereitet Gegentor vor

Die Szene des Spiels ereignete sich in der 78. Minute: Eine Flanke von Ronaldo wurde von einem kongolesischen Abwehrspieler unglücklich abgefälscht und landete vor den Füßen von Stürmer Mbokani, der aus kurzer Distanz zum 1:0 traf. Für Ronaldo war es ein bitterer Abend: Statt der erhofften Heldentaten war er am Gegentor direkt beteiligt. „Das war nicht unser Tag“, sagte ein sichtlich enttäuschter Ronaldo nach dem Spiel. „Wir haben uns viel vorgenommen, aber es hat nicht geklappt. Die Mannschaft von Kongo hat verdient gewonnen.“

Kongo feiert historischen Sieg

Für die Demokratische Republik Kongo ist der Sieg ein historischer Erfolg. Zum ersten Mal überhaupt hat sich das afrikanische Land für die K.o.-Runde einer Weltmeisterschaft qualifiziert. Trainer Héctor Cúper zeigte sich überglücklich: „Das ist ein Moment, den wir nie vergessen werden. Die Mannschaft hat unglaublichen Kampfgeist gezeigt. Portugal war der Favorit, aber wir haben an uns geglaubt.“

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Portugals Turnieranalyse

Portugal war mit hohen Erwartungen ins Turnier gestartet. Nach einem Auftaktsieg gegen Mexiko und einem Unentschieden gegen Südkorea reichte ein Remis gegen Kongo zum Weiterkommen. Doch die Mannschaft von Trainer Roberto Martínez fand nie zu ihrem Spiel. Die Offensive um Ronaldo, João Félix und Bernardo Silva blieb blass, die Defensive wirkte anfällig. Insbesondere die mangelnde Chancenverwertung wurde Portugal zum Verhängnis: In den drei Gruppenspielen erzielte das Team nur zwei Tore. „Wir haben unsere Möglichkeiten nicht genutzt“, analysierte Martínez. „Das ist bitter, denn die Mannschaft hatte mehr Potenzial. Aber so ist der Fußball.“

Statistik und Auswirkungen

Portugal schied mit vier Punkten aus der Gruppe aus, Kongo zog mit fünf Punkten als Gruppenzweiter hinter Südkorea (sieben Punkte) ins Achtelfinale ein. Für Cristiano Ronaldo, der sein letztes WM-Turnier bestritt, endet die Karriere auf der großen Bühne mit einer Enttäuschung. Der 41-Jährige hatte gehofft, sich mit einem Titel zu verabschieden. „Das tut weh“, sagte Ronaldo. „Ich habe alles gegeben, aber es hat nicht gereicht. Ich wünsche Kongo alles Gute für die nächste Runde.“

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