Pulp begeistert beim Comeback-Konzert im Berliner Tempodrom
Pulp begeistert beim Comeback im Berliner Tempodrom

Nach 30 Jahren Pause gab die britische Band Pulp um Frontmann Jarvis Cocker am 26. Juni 2026 ein triumphales Comeback-Konzert im Berliner Tempodrom. Das letzte Mal trat die Band 1996 in der Hauptstadt auf. Der Auftritt war warmherzig, verschroben und voller großer Momente, wie Thorsten Keller, Redakteur, berichtet.

Ein Abend voller Emotionen und Nostalgie

Das Tempodrom war restlos ausverkauft, als Pulp die Bühne betrat. Von der ersten Minute an entwickelte sich eine magische Stimmung zwischen Band und Publikum. Jarvis Cocker, bekannt für seine exzentrische Bühnenpräsenz, zeigte sich in Hochform. Er wechselte zwischen energetischen Tanzeinlagen und intimen Momenten, in denen er das Publikum mit seiner markanten Stimme in den Bann zog.

Die Setlist umfasste Klassiker wie „Common People“, „Disco 2000“ und „Do You Remember the First Time?“. Jeder Song wurde von den Fans euphorisch gefeiert. Besonders bei „Common People“ brach wahre Ekstase aus, als Cocker das gesamte Publikum zum Mitsingen animierte.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Ein musikalisches Feuerwerk der Extraklasse

Die Band präsentierte sich musikalisch auf höchstem Niveau. Die Arrangements waren frisch und detailverliebt, ohne den ursprünglichen Charme der Stücke zu verlieren. Die Streichersektion sorgte für zusätzliche emotionale Tiefe, während die Bläser bei den uptempo-Nummern für explosive Energie sorgten.

Ein besonderer Moment war die Darbietung von „This Is Hardcore“, bei dem Cocker mit einer theatralischen Performance die düstere Atmosphäre des Songs perfekt einfing. Das Publikum war tief berührt und belohnte die Band mit tosendem Applaus.

Jarvis Cocker: Charmant und nahbar

Zwischen den Songs plauderte Cocker auf seine unnachahmliche Art mit dem Publikum. Er erzählte Anekdoten aus den 90ern und bedankte sich für die langjährige Treue der Fans. „Es ist wunderbar, wieder in Berlin zu sein. Diese Stadt hat uns immer besonders empfangen“, sagte Cocker sichtlich gerührt.

Die Verbindung zwischen Künstler und Publikum war während des gesamten Abends spürbar. Cocker schaffte es, die Menge immer wieder zum Lachen zu bringen, aber auch nachdenkliche Töne anzuschlagen, etwa als er über die Veränderungen in der Musikindustrie sprach.

Ein Abend, der in Erinnerung bleibt

Das Comeback-Konzert von Pulp im Tempodrom war mehr als nur ein weiteres Konzert. Es war eine Zeitreise in die Blütezeit des Britpop, aber auch ein Beweis dafür, dass die Musik der Band auch nach 30 Jahren nichts von ihrer Relevanz verloren hat. Die Fans verließen das Tempodrom glücklich und erfüllt – und mit der Hoffnung, dass dies nicht das letzte Mal war, dass Pulp in Berlin zu erleben war.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration