Real Madrid widerspricht Bericht über neuen Sportdirektor öffentlich
Bei Real Madrid herrscht aktuell deutlicher Ärger über Medienberichte. Der spanische Rekordmeister hat sich in einer offiziellen Stellungnahme entschieden gegen einen Bericht des Senders Cadena SER gewandt und diesen als vollständig falsch zurückgewiesen.
Konfrontation mit spanischem Radiosender
In einer am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung bezeichnete der Verein die Informationen der Sendung El Larguero als „rotundamente falsa“ – also als rundweg falsch. Der Bericht hatte behauptet, dass Real Madrid die Installation eines eigenständigen Sportdirektors prüfe und sogar eine externe Agentur mit der Analyse möglicher Kandidatenprofile beauftragt habe.
„Der Real Madrid C. F. teilt mit, dass die in der vergangenen Nacht vom Programm El Larguero der Cadena SER verbreitete Information, wonach unser Klub die Verpflichtung eines Sportdirektors prüft, rundweg falsch ist“, heißt es in dem offiziellen Schreiben des Vereins.
Klare Positionierung aus der Führungsetage
Zugleich betonte der spanische Meister in seiner Stellungnahme die außerordentliche Wertschätzung für die Arbeit der aktuellen sportlichen Leitung. Diese habe eine der erfolgreichsten Phasen der Klubgeschichte ermöglicht, die sich durch zahlreiche Titel auszeichnet – darunter sechs Europapokale innerhalb von nur zehn Jahren.
Der Reporter Antón Meana von El Larguero, einem der bekanntesten Sportformate Spaniens mit Fußball-Schwerpunkt, hatte zuvor erklärt, es gebe Überlegungen zu einer strukturellen Neuausrichtung bei Real Madrid. Diese betreffe nicht nur den Kader, sondern auch die Führungsstruktur.
Festhalten am bewährten Modell
Seit mehreren Jahren verzichtet Real Madrid bereits auf einen klassischen Sportdirektor und bündelt die Kompetenzen stattdessen stärker in der Geschäftsführung. An diesem erfolgreichen Modell wollen die Madrilenen offenbar konsequent festhalten.
Mit dem öffentlichen und unmissverständlichen Dementi setzt der Klub ein deutliches Zeichen nach außen. Die Botschaft ist klar: An der sportlichen Führungsstruktur wird nach aktuellem Stand nicht gerüttelt, und Spekulationen über Veränderungen in dieser Hinsicht entsprechen nicht den Tatsachen.
Die deutliche Reaktion unterstreicht, wie sensibel das Thema Führungsstruktur bei dem spanischen Top-Klub ist und wie entschlossen man falsche Informationen korrigiert – insbesondere in der wichtigen Phase der Champions League, in der Real Madrid im Viertelfinale auf den FC Bayern trifft.



