DFB-Geschäftsführer Rettig: Katar-Fehler sollen sich bei WM nicht wiederholen
Rettig: Katar-Fehler bei WM nicht wiederholen

DFB-Geschäftsführer Rettig: Aus Katar gelernt, politische Themen frühzeitig klären

Der Geschäftsführer des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Andreas Rettig, hat klare Pläne für die anstehende Weltmeisterschaft. In einem exklusiven Interview mit dem Bonner General-Anzeiger betonte er, dass die Fehler der WM 2022 in Katar nicht wiederholt werden dürfen. „Ich denke, dass wir aus Katar gelernt haben. Du musst die Themen, die in der Kabine zu Diskussionen und Störfaktoren führen können, vorher abräumen“, erklärte Rettig entschlossen.

Frühzeitige Gespräche mit Mannschaftsführung

Um dies zu gewährleisten, hat sich Rettig bereits gemeinsam mit Sportdirektor Rudi Völler mit Kapitän Joshua Kimmich und dessen Stellvertreter Jonathan Tah getroffen. In diesen Gesprächen wurde eine klare Strategie besprochen. „Wir haben den Jungs gesagt: Natürlich darf sich jeder äußern. Ich maße mir nicht an, erwachsenen Menschen vorzuschreiben, was sie öffentlich sagen“, so Rettig. Stattdessen wolle der DFB aus Verbandssicht kommentieren, um die Spieler nicht unnötig zu belasten.

Vergangenheit als Lehre: Belastung durch politische Themen

Bei der WM vor vier Jahren in Katar hatte der DFB politische Themen nicht frühzeitig abgeräumt, was die Mannschaft erheblich belastete. Das DFB-Team scheiterte damals wie schon 2018 in der WM-Vorrunde. Vor dem XXL-Turnier im Sommer (11. Juni bis 19. Juli) in den USA, Mexiko und Kanada gibt es aufgrund der Politik von US-Präsident Donald Trump erneut viele Diskussionen, die den Fokus auf den Sport gefährden könnten.

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Fokus auf das Wesentliche: Fußball steht im Vordergrund

Rettig unterstrich, dass während der WM der Fokus auf dem Sportlichen liegen sollte. „Ich rate den Jungs gar nichts, außer gut Fußball zu spielen. Wenn sie Orientierung brauchen, werden wir ihnen natürlich einen Rat geben. Aber ganz sich nicht ungefragt“, sagte er. Diese Herangehensweise soll sicherstellen, dass die Nationalmannschaft optimal vorbereitet und frei von unnötigen Ablenkungen in das Turnier starten kann.

Die klaren Worte des DFB-Geschäftsführers zeigen, dass der Verband aus vergangenen Fehlern gelernt hat und nun proaktiv handelt, um die Spieler zu schützen und den Erfolg auf dem Platz zu maximieren.

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