Rolfes schließt Brandt-Rückkehr zu Bayer Leverkusen kategorisch aus
Rolfes: Brandt-Rückkehr zu Leverkusen kein Thema

Rolfes schließt Brandt-Rückkehr zu Bayer Leverkusen kategorisch aus

Simon Rolfes, der Sportgeschäftsführer von Bayer Leverkusen, hat einer möglichen Rückkehr des Nationalspielers Julian Brandt zur Werkself eine deutliche und unmissverständliche Absage erteilt. In einer klaren Stellungnahme im SPORT1-Doppelpass am Sonntag verdeutlichte Rolfes die aktuelle Planung des Bundesligisten.

„Julian wird kein Thema bei uns sein“

„Wir haben auf dieser Position mit Ibo Maza einen super Spieler, der sich hervorragend entwickeln wird, deswegen wird Julian kein Thema bei uns sein“, erklärte Rolfes mit Nachdruck. Der Sportdirektor betonte dabei die Qualitäten des jungen Talents Maza, der in der Offensive bereits überzeugende Leistungen gezeigt hat und als Zukunftsträger des Vereins gilt.

Allgemein äußerte sich Rolfes skeptisch gegenüber Rückholaktionen ehemaliger Spieler. „Bei Kai Havertz und Florian Wirtz würde ich eine Ausnahme machen“, räumte er ein, doch bei Brandt sehe die Situation grundlegend anders aus. „Julian hat damals den Verein verlassen, weil er woanders die Chance mehr gesehen hat, Titel zu gewinnen. Er ist dann zu Borussia Dortmund gegangen, als wir ihn gerne halten wollten.“

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Brandts ungewisse Zukunft beim BVB

Die Absage von Rolfes kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Zukunft von Julian Brandt beim Borussia Dortmund völlig offen ist. Der Vertrag des 29-jährigen Mittelfeldspielers läuft im Sommer aus und wird nach aktuellen Informationen nicht verlängert. Wohin es den erfahrenen Nationalspieler ziehen wird, bleibt damit eine der spannendsten Transferfragen der kommenden Monate.

Interessanterweise hatte Bayer-CEO Fernando Carro am Vortag noch eine andere Tonalität angeschlagen. „Ich finde Julian Brandt sensationell“, hatte der 61-jährige Unternehmenschef bei DAZN erklärt und damit zunächst die Tür für eine mögliche Rückkehr ein Stück weit geöffnet. Carro verwies jedoch gleichzeitig auf die sportliche Planung von Simon Rolfes: „Wenn Simon den will, werde ich das auf jeden Fall unterstützen. Aber da muss Simon das Maß geben.“

Brandts Leverkusener Vergangenheit

Julian Brandt hatte von 2014 bis 2019 für Bayer Leverkusen gespielt und sich in dieser Zeit zu einem der vielversprechendsten Talents des deutschen Fußballs entwickelt. Nach 165 Bundesligaspielen und 34 Toren für die Werkself wechselte er schließlich zum Borussia Dortmund, wo er 2021 den DFB-Pokal gewann. Diese erfolgreiche Zeit bei den Schwarz-Gelben unterstreicht die Qualitäten des Spielers, die nun aber offenbar nicht für eine Rückkehr nach Leverkusen ausreichen.

Die klare Positionierung von Simon Rolfes zeigt, dass Bayer Leverkusen mit einer langfristigen und zielgerichteten Personalplanung arbeitet, die nicht von kurzfristigen Emotionen geleitet wird. Statt auf etablierte Stars zu setzen, vertraut der Verein weiterhin auf die Entwicklung eigener Talente und junge Spieler wie Ibo Maza.

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