Bayer Leverkusen: Rolfes unterstützt Carros Meisterplan für 2028 oder 2029
Rolfes unterstützt Carros Meisterplan für Bayer Leverkusen

Bayer Leverkusen plant nächsten Meistertitel für 2028 oder 2029

Sportchef Simon Rolfes hat die ambitionierten Zielvorgaben von Bayer-Leverkusen-Geschäftsführer Fernando Carro ausdrücklich unterstützt. In einem Interview im Sport1-Doppelpass bekräftigte Rolfes, dass er den von Carro skizzierten Weg zum nächsten Bundesliga-Titelgewinn vollumfänglich mitträgt. Carro hatte zuvor die laufende Saison als Übergangsphase bezeichnet und den nächsten Meisterschaftserfolg für die Jahre 2028 oder 2029 ins Visier genommen.

Geduldiger Aufbau einer neuen Spitzenmannschaft

Rolfes betonte, dass der Verein keine fertige Meistermannschaft wie jene von 2024 einfach zusammenkaufen könne. Stattdessen setze Bayer Leverkusen auf die gezielte Entwicklung junger Talente. "Wir können uns keinen Florian Wirtz kaufen, den müssen wir dann entwickeln", so der Sportchef. Beim jüngsten Kaderumbruch im Sommer habe der Klub bewusst Spieler verpflichtet, von denen man überzeugt sei, dass sie ihr volles Potenzial noch nicht ausgeschöpft hätten. Das langfristige Ziel sei es, eine Mannschaft zu formen, die in zwei Jahren deutlich besser dastehe und im internationalen Spitzenfußball relevant werde.

Carro hatte seine Aussagen am Rande des Bundesliga-Spiels gegen Bayern München (1:1) getroffen und dabei auf die historische Geduld des Vereins verwiesen. "Wir haben 120 Jahre auf eine Meisterschaft gewartet, da kann man auch mal vier oder fünf Jahre auf die nächste warten", erklärte der Geschäftsführer. Der Plan sei, eine neue Meistermannschaft aufzubauen, um den FC Bayern München in den kommenden Jahren wieder ernsthaft herausfordern zu können.

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Klare Absage an Rückkehr von Julian Brandt

In diesem Zusammenhang erteilte Rolfes Spekulationen über eine mögliche Rückkehr von Julian Brandt eine deutliche Absage. Der ehemalige Leverkusener, der Borussia Dortmund im Sommer verlassen wird, werde trotz lobender Worte von Carro kein Thema für die Werkself sein. "Wir haben auf der Position mit Ibo Maza einen super Spieler, der sich in den nächsten Jahren hervorragend entwickeln wird. Von daher wird Julian kein Thema bei uns sein", stellte Rolfes klar.

Offenheit bei Kai Havertz

Anders sieht die Situation bei Nationalspieler Kai Havertz aus. Sollte sich in Zukunft die Möglichkeit ergeben, den ehemaligen Leverkusener vom FC Arsenal zurückzuholen, zeigte sich Rolfes gesprächsbereit. Diese Aussage fällt genau zur rechten Zeit, da Bayer Leverkusen und Havertz mit Arsenal am Dienstag im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League aufeinandertreffen.

Insgesamt zeichnet sich bei Bayer Leverkusen ein klarer und langfristig angelegter Masterplan ab, der von der Vereinsführung einstimmig getragen wird. Die Rheinländer setzen auf Kontinuität, Geduld und die systematische Entwicklung eigener Spieler, um in wenigen Jahren wieder an die Spitze der Bundesliga zurückzukehren.

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