Die deutsche Rugby-Nationalmannschaft hat bei der Europameisterschaft eine klare Niederlage gegen Portugal hinnehmen müssen. Nach dem überraschenden 30:24-Auftaktsieg gegen Rumänien unterlag das Team von Bundestrainer Mark Kuhlmann in Dessau mit 12:68 (0:33).
Gegen den WM-Teilnehmer Portugal war Deutschland von Beginn an unterlegen. Die Portugiesen, die bei der Weltmeisterschaft 2023 in Frankreich überrascht hatten und auch 2025 in Australien dabei sind, setzten sich schnell ab. Bereits zur Halbzeit war die Partie vor 3400 Zuschauern entschieden.
„Vom Gewinnen waren wir heute ganz weit entfernt“, sagte Kuhlmann nach dem Spiel. „Jetzt legen wir den Fokus direkt auf Belgien und schauen, was uns dort gelingt.“ Am kommenden Samstag steht das richtungsweisende letzte Gruppenspiel in Belgien an.
Mit einem Sieg zum Abschluss der Gruppenphase hätten die „Schwarzen Adler“ gute Chancen auf den Einzug ins Halbfinale, der zum Klassenerhalt führen würde. Bei einer Niederlage müssten sie in die Platzierungsrunde um die Ränge fünf bis acht. Der Letztplatzierte des zweijährigen Zyklus steigt ab. Deutschland hatte das erste Turnier im Vorjahr als Letzter beendet.



