Jubiläumsfeier mit bitterem Beigeschmack: RWE unterliegt BFC Preussen
Es war als großes Fest geplant, doch am Ende blieb nur die Enttäuschung. Das 60-jährige Vereinsjubiläum von Regionalligist FC Rot-Weiß Erfurt fand am 28. Februar 2026 ein jähes Ende, als das Team mit 0:1 gegen Aufsteiger BFC Preussen unterlag. Trotz frühlingshafter Temperaturen und begeisterter Fans konnte die geplante Geburtstagsparty nicht wie erhofft gefeiert werden.
Fans schaffen Atmosphäre, aber das Tor fehlt
Die Tribünen boten ein beeindruckendes Bild: Mit aufwendigen Choreografien, lautstarken Fangesängen, liebevollen Botschaften an den Verein und einer emotionalen Diashow unterstützten die Anhänger ihre Mannschaft. Sogar Sondertrikots wurden zu diesem besonderen Anlass eingeführt. Doch all diese Bemühungen reichten nicht aus, um den Sieg zu erkämpfen. Die Spieler von RWE quälten sich von Beginn an gegen die diszipliniert auftretenden Berliner.
Frühes Tor entscheidet das Spiel
Bereits in der fünften Minute zeigte sich die Schwäche der Erfurter Abwehr. Neuzugang Falcao ließ Nikolas Frank sträflich allein, der geschickt die Laufrichtung von Torhüter Lorenz Otto ausnutzte und den Ball ins rechte untere Eck schoss. Dieses frühe 0:1 sollte sich als entscheidend erweisen. Die Berliner erwiesen sich als effektiv und konterten klug.
Erst kurz vor der Halbzeitpause fanden die Gastgeber zu ihren ersten nennenswerten Möglichkeiten. Stürmer Obed Ugondu (43. Minute) und Romario Hajrulla (45. Minute) verfehlten jedoch beide die Chance zum Ausgleich. Nach der Pause steigerte sich RWE deutlich und erarbeitete sich fünf große Torchancen durch Ben Luca Moritz, Ugondu, Benjica, Caciel und Hajrulla (47./49./54./74./85. Minute). Doch das entscheidende Tor blieb aus. Auf der anderen Seite rettete Otto in der 75. Minute in höchster Not, während die Berliner sich zunehmend defensiv ausrichteten.
Landespokal als neues Saisonziel
Mit dieser Niederlage ist der Aufstieg für RWE endgültig vom Tisch. Ein großes Saisonziel muss nun der Gewinn des Landespokals sein. Am 28. März steht das Halbfinale gegen den Erzrivalen aus Jena an. Die Mannschaft wird versuchen, die Enttäuschung des verpatzten Jubiläums hinter sich zu lassen und sich auf dieses wichtige Duell zu konzentrieren.



