Tor nach Foul? Experten üben scharfe Kritik
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA sorgt eine Schiedsrichterentscheidung für Aufsehen. Im dritten Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Ecuador erzielte Leroy Sané (30) bereits in der zweiten Minute das 1:0. Doch die Südamerikaner protestierten lautstark, da vor dem Treffer Aleksandar Pavlović (22) den ecuadorianischen Spieler Vite am Kopf getroffen haben soll. Schiedsrichterin Tori Penso (39) ließ das Tor dennoch gelten.
BILD-Schiedsrichter-Experte Gräfe: „Ein Witz!“
Manuel Gräfe (52), Schiedsrichter-Experte der BILD, kritisierte die Entscheidung scharf: „Diese Entscheidung ist natürlich ein Witz. Zu unseren Gunsten, wir freuen uns, aber objektiv müssen wir sagen: Das ist nicht akzeptabel. Man kann versuchen, den Ball in zwei Metern Höhe zu spielen, wenn kein Gegner in der Nähe ist. Wenn man den Gegner auf zwei Metern Höhe am Kopf trifft, dann ist es ein klares Foulspiel. Man gewinnt den Eindruck, dass die kleinen Mannschaften benachteiligt werden.“
Ex-Schiedsrichter Ittrich pflichtet bei
Auch der ehemalige Schiedsrichter Patrick Ittrich (47) teilte diese Meinung. Bei MagentaTV sagte er: „Rein regeltechnisch ein klares Foul. Pavlovic mit hohem Bein, dann trifft er auch den Kopf. In diesem Sinne hätte das Tor nicht zählen dürfen.“ Die deutsche Mannschaft hatte somit Dusel, doch nur wenige Minuten später gelang Ecuador der Ausgleich. Das Spiel endete letztlich mit einem Unentschieden, was für beide Teams noch Chancen auf das Weiterkommen ließ.



