Deutschland vs. Ecuador: Sané trifft, DFB-Elf nach Ausgleich unter Druck
Sané trifft, DFB-Elf nach Ausgleich unter Druck

Die deutsche Nationalmannschaft hat ihr letztes Gruppenspiel bei der Fußball-WM gegen Ecuador begonnen. Leroy Sané erzielte in der 2. Minute die frühe Führung für das DFB-Team, doch Ecuador kämpfte sich zurück und glich noch vor der Pause aus. Das Spiel im MetLife Stadium in New Jersey ist für die deutsche Mannschaft ohne großen Druck, da sie bereits als Gruppensieger feststeht. Ecuador hingegen benötigt dringend einen Sieg, um noch eine realistische Chance auf das Weiterkommen als einer der besten Dritten zu haben.

Frühe Führung und schneller Ausgleich

Sané traf zur frühen 1:0-Führung nach einer Vorlage von Florian Wirtz, der den Ball nach einem Einwurf querlegte. Der Treffer wurde nach kurzer VAR-Prüfung anerkannt. Doch die Freude währte nicht lange: In der 12. Minute nutzte Angulo einen Ballverlust von Nmecha vor dem Strafraum und traf wunderschön unten rechts ins Eck zum Ausgleich. Es war das erste Tor Ecuadors bei dieser WM. Die Fans der Südamerikaner, die zahlenmäßig im Stadion überlegen waren, feierten ausgelassen.

Aufstellung und Hintergründe

Bundestrainer Julian Nagelsmann nahm nur zwei Wechsel in der Startelf vor: Antonio Rüdiger ersetzte Nico Schlotterbeck, und David Raum begann für den verletzten Nathaniel Brown. Nagelsmann erklärte vor dem Spiel bei MagentaTV: „Wir haben einen Gegner vor der Brust, bei dem es tabellarisch noch um alles geht. Ich glaube, das ist gut für uns, dass sie mitspielen wollen, weil wir dann vielleicht den einen oder anderen Raum mehr kriegen.“ Er betonte zudem die Notwendigkeit, Rhythmus zu finden und den Respekt innerhalb des Teams zu wahren.

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Ecuador-Trainer Beccacece stand vor einem Endspiel um seinen Job, nachdem sein Team bislang enttäuscht hatte. Die Ecuadorianer hatten in den ersten beiden Gruppenspielen kein Tor erzielt und nur einen Punkt geholt. Im Parallelspiel führte die Elfenbeinküste gegen Curacao mit 1:0, was die Chancen Ecuadors auf Platz zwei weiter schmälerte.

Atmosphäre im Stadion

Die Stimmung im Stadion war hitzig. Helena Wittlich, US-Korrespondentin des Tagesspiegels, berichtete von einer Überzahl ecuadorianischer Fans, die lautstark ihre Mannschaft unterstützten. Nach dem Ausgleich kehrte der Glaube an ein Weiterkommen zurück. Die Temperaturen in New Jersey lagen bei knapp 30 Grad Celsius bei wechselnder Bewölkung.

Schiedsrichterin und möglicher Gegner

Das Spiel wurde von der US-Amerikanerin Tori Penso geleitet, einer von zwei Schiedsrichterinnen bei diesem Turnier. Schiedsrichterexperte Patrick Ittrich lobte ihre Leistung zuvor als „mit Abstand beste Schiedsrichterleistung bis jetzt bei dieser WM“. Für die deutsche Mannschaft steht nun das Sechzehntelfinale am kommenden Montag an, der Gegner ist noch offen. Der Kandidatenkreis hat sich auf acht Nationen verkleinert.

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