Historischer Abend in Freiburg: SC Freiburg erreicht erstmals Europa League Viertelfinale
SC Freiburg: Historischer Einzug ins Europa League Viertelfinale

Historischer Abend in Freiburg: SC Freiburg schreibt Europacup-Geschichte

Der SC Freiburg hat sich dank einer furiosen Aufholjagd den Traum vom ersten Viertelfinal-Einzug seiner Europacup-Geschichte erfüllt. In einem atemberaubenden Achtelfinal-Rückspiel der Europa League setzte sich die Mannschaft von Trainer Julian Schuster gegen den KRC Genk mit einem überzeugenden 5:1 (2:1) durch und machte damit die 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel mehr als wett.

Ein emotionaler Triumph für Trainer und Mannschaft

„Es entsteht immer so ein Gefühl im Laufe der Woche. Man hat es einfach gemerkt bei den Jungs, sie waren voll da“, sagte ein sichtlich bewegter Julian Schuster nach dem Spiel bei RTL. „Wir sind sehr, sehr glücklich und sehr, sehr stolz auf das Erreichte und dass wir weiter mit all den tollen Fans auf Reisen gehen dürfen.“ Die Freiburger zeigten von Beginn an eine beeindruckende Entschlossenheit und ließen dem belgischen Gegner kaum Raum zum Atmen.

Offensivfeuerwerk mit historischem Meilenstein

Die Tore für den historischen Sieg erzielten Matthias Ginter (19. Minute), Igor Matanovic (25.), Vincenzo Grifo (53.), Yuito Suzuki (57.) und Maximilian Eggestein (79.). Besonders bemerkenswert war der Treffer von Vincenzo Grifo, der sich mit seinem 106. Pflichtspieltor im Freiburger Trikot zum alleinigen Rekordtorschützen der Breisgauer aufschwang und damit Nils Petersen überholte. Zwischenzeitlich hatte Matte Smets (39.) Genk zwar wieder ins Spiel gebracht, doch Freiburg ließ sich das begehrte Viertelfinal-Ticket nicht mehr nehmen.

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Spannender Spielverlauf mit früher Führung

Der Rekordtorschütze Grifo glänzte bereits früh als Vorbereiter, als seine präzise Freistoßflanke von Matthias Ginter per Kopf ins Tor verwandelt wurde. Eine schnelle Antwort der Gäste durch Aaron Bibout verhinderte Torhüter Noah Atubolu in der 20. Minute souverän. Stattdessen schlug Freiburg erneut zu: Einen abgefälschten Versuch von Yuito Suzuki legte Ginter per Kopf quer zu Igor Matanovic, der aus kurzer Distanz eiskalt einschob.

Kurzer Dämpfer und überwältigende Reaktion

Doch die Gastgeber wurden in der Folge zunehmend passiver, was Genk eiskalt ausnutzte. Nach einer unklaren Ballklärung im eigenen Strafraum traf Konstantinos Karetsas zunächst nur das Aluminium, brachte den vom Innenpfosten zurückprallenden Ball aber zu Matte Smets, der ihn an Atubolu vorbei über die Linie drückte. Dieser Dämpfer brachte Freiburg jedoch nur kurz aus dem Konzept.

Grifo schreibt Geschichte und macht den Weg frei

Vincenzo Grifo war bei einem ungenauen Rückpass von Smets auf Keeper Tobias Lawal blitzschnell zur Stelle und erzielte nicht nur das Führungstor, sondern sicherte sich damit auch den alleinigen Rekordtitel. Nach einem schnellen Konter stieß Yuito Suzuki im Anschluss die Tür zum Viertelfinale weit auf, bevor Maximilian Eggestein in der 79. Minute alles klar machte.

Ausblick auf das Viertelfinale gegen Celta Vigo

Nach dem fünften Sieg im fünften Heimspiel dieser Europa-League-Saison können die Breisgauer ihr Europacup-Abenteuer nun im April gegen Celta Vigo in der Runde der Besten Acht fortsetzen. „Wir wollen die Euphorie mitnehmen“, meinte der matchentscheidende Vincenzo Grifo nach dem Spiel. Für den SC Freiburg und seine Fans beginnt damit eine neue Ära im europäischen Fußball.

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