Der Torwart-Papa kehrt auf Schalke zurück! Star-Keeper Loris Karius (32) hatte in den letzten Tagen Sonderurlaub, war bei seiner Frau Diletta (34) in Mailand und bei der Geburt seines Sohnes Leonardo am Samstag im Krankenhaus dabei. Am Sonntag beim Saisonfinale gegen Braunschweig (15:30 Uhr/Sky) wird Karius jedoch wieder im Tor stehen – sein Vertreter Kevin Müller (35, ausgeliehen aus Heidenheim) muss nach dem 0:3 in Nürnberg wieder auf die Bank.
Doch auch wenn die Müller-Leihe nach der Saison endet – die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass der Keeper-Oldie auch nächstes Jahr bei Königsblau spielen wird … Es hat auch mit Karius zu tun – darum will Muslic Müller kaufen!
Erfolgs-Duo mit Karius und Trainer
Schalke-Trainer Miron Muslic (43) auf BILD-Nachfrage: „Kevin hat von Tag 1 im Januar einen sehr guten Eindruck gemacht. Er hat eine wichtige Rolle als Nummer 2 – das darf und sollte man nicht unterschätzen. Kevin ist vorangegangen, war sehr stark in der Kabine und die bestmögliche Unterstützung für Loris, da er ihn gepusht hat. Und er hat seine Sachen gut gemacht, wenn wir ihn gebraucht haben.“
Gespräche mit Heidenheim schon nächste Woche
Müller hat in Heidenheim noch einen Vertrag bis 2027. BILD weiß: Sobald klar ist, ob die Württemberger aus der Bundesliga absteigen oder die Klasse halten, wollen die Schalke-Bosse in Ablöseverhandlungen eintreten und Müller fest als Nummer 2 verpflichten. Der Keeper offen: „Es ist kein Geheimnis, dass ich mir sehr gut vorstellen kann, zu bleiben. Da sitzen aber noch zwei weitere Parteien am Tisch. Die ersten Signale sind gesendet worden. Jetzt müssen wir schauen, wie es weitergeht.“
Dass Müller bei seinem letzten Einsatz in Nürnberg vor einem Gegentor übel patzte und quasi das komplette Tor offen machte, ist Muslic egal: „Kevin ist unglücklich beim zweiten Treffer. Da spekuliert er. Aber er pariert auch zwei, drei hochkarätige Chancen exzellent. Wir sind sehr zufrieden mit seiner Leistung und seinen tagtäglichen Auftritten im Profileistungszentrum.“
Da Heidenheim für Müller keine Verwendung mehr hat, könnten die Gespräche schnell über die Bühne gehen – und der Torwart die erste Schalker „Neuverpflichtung“ für die Bundesliga werden.



