Schiedsrichter-Kritik nach Verbandsliga-Spielen: Trainer Schröder übt harte Kritik
Schiedsrichter-Kritik in Verbandsliga: Trainer Schröder übt harte Kritik

Verbandsliga-Spieltag mit kontroversen Entscheidungen

Der 18. Spieltag der Fußball-Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern bot starke Auftritte, strittige Schiedsrichterentscheidungen und wichtige Siege im Abstiegskampf. Besonders der SV Warnemünde zeigte gegen Spitzenreiter Neubrandenburg eine überzeugende Leistung, musste sich aber am Ende mit 2:5 geschlagen geben. Trainer Martin Schröder übte im Anschluss deutliche Kritik an den Unparteiischen.

Schiri-Frust beim SV Warnemünde

„Was mich sehr ärgert, ist die Schiedsrichterleistung“, sagte Martin Schröder nach dem Spiel. „Wir haben ein tolles Team, das in jedem Training Vollgas gibt. Dann kommt das Beste der Woche, worauf sich alle freuen, nämlich das Spiel. Und dann entscheiden sich zwei Protagonisten völlig willkürlich dazu, mit ihren Entscheidungen dieses Spiel ganz klar in eine Richtung zu lenken.“

Der Trainer lobte zunächst die Leistung seiner Mannschaft: „Vermutlich war es, von der Intensität, vom Mut in der Offensive und von der Kompaktheit gegen den Ball, unsere beste Saisonleistung.“ Doch eine gelb-rote Karte beim Stand von 2:1 und ein vergebener Elfmeter durch Maurice Schah Sedi in der 71. Minute wurden zum Wendepunkt. „Das war für mich der Knackpunkt in diesem Spiel“, so Schröder.

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Weitere Ergebnisse des Spieltags

Neben dem SV Warnemünde zeigte auch der FSV Kühlungsborn eine gute Leistung beim 0:1 in Malchow, ging aber ebenfalls leer aus. Im Kampf um den Klassenerhalt gelangen wichtige Siege:

  • FC Förderkader besiegte Greifswald II mit 3:1
  • SV Hafen Rostock gewann in Güstrow mit 2:1
  • FC Mecklenburg Schwerin setzte sich gegen FSV Bentwisch mit 3:0 durch
  • Penzliner SV feierte einen 7:0-Kantersieg gegen Rostocker FC

Trainerstimmen zu den Spielen

FSV Kühlungsborn-Coach Robert Franke zeigte sich nach der knappen Niederlage in Malchow enttäuscht: „Aus meiner Sicht wäre ein Unentschieden nicht ungerecht gewesen. Die Jungs haben ein gutes Spiel gemacht, das Quäntchen Glück fehlte leider.“ Eine gelb-rote Karte kurz vor der Pause veränderte das Spiel zugunsten der Gastgeber.

Beim FC Förderkader zeigte man sich zufrieden mit der Reaktion auf die Niederlage der Vorwoche. „Defensiv traten wir auf jeden Fall disziplinierter und kontrollierter auf“, sagte Marcel Jankowski. „Insgesamt eine deutliche Steigerung.“

SV Hafen Rostock-Coach Enrico Neitzel kommentierte den wichtigen 2:1-Auswärtssieg in Güstrow: „Aufgrund der zweiten Hälfte ein verdienter und wichtiger Sieg für uns.“ Nach einer schwachen Anfangsphase konnte sich die Mannschaft steigern und verdient die drei Punkte mitnehmen.

Schiedsrichter-Vergleich sorgt für Diskussion

Besonders interessant ist Schröders Vergleich zwischen den Schiedsrichtern der letzten beiden Spiele: „Wir hatten in der vergangenen Woche, im Derby gegen den FSV Bentwisch einen sehr guten Schiedsrichter, der ein hitziges und intensives Derby unaufgeregt, souverän und auf Augenhöhe gepfiffen hat. Sein gestriger Kollege hatte tatsächlich nichts von alledem.“

Diese Aussage unterstreicht die Bedeutung konstanter Schiedsrichterleistungen auf Verbandsliga-Niveau und wirft Fragen nach der Qualitätssicherung bei den Unparteiischen auf.

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