Heftige Schiedsrichter-Kritik nach FA-Cup-Spiel: Drei haarsträubende Fehlentscheidungen
Schiedsrichter-Kritik nach FA Cup: Drei Fehlentscheidungen

Schiedsrichter-Kritik nach FA-Cup-Spiel: Drei haarsträubende Fehlentscheidungen sorgen für Empörung

Beim FA-Cup-Spiel zwischen Aston Villa und Newcastle United in der vierten Runde des traditionsreichen Wettbewerbs kam es zu drei gravierenden Fehlentscheidungen des Schiedsrichters Chris Kavanagh und seines Teams. Die Partie, die Newcastle United mit 3:1 für sich entschied und Aston Villa damit aus dem Wettbewerb warf, wurde von den Fehlern überschattet, die bei Experten und Trainern für deutliche Kritik sorgten.

Drei klare Fehlentscheidungen ohne VAR-Eingriff

Die erste Fehlentscheidung betraf das Führungstor von Tammy Abraham für Aston Villa, das im Abseits erzielt wurde. Zudem hatte Lucas Digne großes Glück, als er trotz eines Fouls mit offener Sohle und einem Treffer oberhalb des Knöchels nicht vom Platz gestellt wurde. Bei der dritten kontroversen Situation war Digne erneut involviert: Der Ball traf ihn im Strafraum an die Hand, doch es wurde lediglich auf Freistoß entschieden.

Besonders kritisch: In der vierten Runde des FA Cups ist der Videoschiedsrichter (VAR) noch nicht aktiv, sodass die Fehlentscheidungen nicht korrigiert werden konnten. Erst ab der fünften Runde kommt der VAR im englischen Pokalwettbewerb zum Einsatz.

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Experten zeigen sich fassungslos über die Leistung des Schiedsrichter-Teams

TV-Experte Alan Shearer fand bei der BBC deutliche Worte: „Es gab vielleicht eine kleine Entschuldigung dafür, dass der Schiedsrichter das nicht gesehen hat – und ich bin noch freundlich zu ihm. Aber es gab absolut keine Entschuldigung für den Assistenten, der zehn oder 15 Meter entfernt stand.“ Shearer ergänzte, dass dies ein deutliches Beispiel für den Schaden sei, den der VAR den Schiedsrichtern zugefügt habe, da sie sich ohne technische Unterstützung vor Entscheidungen zu fürchten schienen.

Sein Kollege Wayne Rooney stimmte zu und bezeichnete die Handspiel-Entscheidung als „eine der schlechtesten Entscheidungen, die ich je im Fußball gesehen habe“. Rooney betonte, dass Digne zu keinem Zeitpunkt außerhalb des Strafraums gestanden habe, sondern drei oder vier Meter innerhalb.

Trainer äußern sich kontrovers zum VAR-Einsatz

Newcastle-Trainer Eddie Howe zeigte sich hin- und hergerissen: „Ohne VAR ist das Spiel spannender und spektakulärer für die Fans und uns, wenn wir einen Moment live miterleben.“ Dennoch räumte er ein: „Der VAR liefert genaue Ergebnisse. Er macht das Spiel präziser, was die Entscheidungsfindung angeht. Man muss diese Momente respektieren – sie sind Gold wert.“

Auch Aston Villas Coach Unai Emery hatte eine klare Meinung: „Heute kann man gut verstehen, dass der VAR notwendig ist. Es ist notwendig, um den Schiedsrichtern zu helfen.“ In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit kam es zu weiteren chaotischen Szenen, als Villa-Torwart Marco Bizot nach einem Foul an Jacob Murphy in der Nähe der Mittellinie vom Platz gestellt wurde – eine wichtige Entscheidung, die schließlich zugunsten von Newcastle ausfiel.

Die Diskussion um den VAR-Einsatz und die Qualität der Schiedsrichterleistungen wird durch diese Vorkommnisse im FA Cup weiter angeheizt, besonders in den frühen Runden ohne technische Unterstützung.

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