Schock für DFB-Elf: Schlotterbeck verletzt sich gegen Elfenbeinküste
Die deutsche Nationalmannschaft bangt um Nico Schlotterbeck. Der 26-jährige Innenverteidiger von Borussia Dortmund verletzte sich im WM-Vorrundenspiel gegen die Elfenbeinküste (2:1) am linken Sprunggelenk. Nach seiner Auswechslung war das Gelenk unter der Socke sichtbar angeschwollen. Bundestrainer Julian Nagelsmann äußerte sich besorgt: „Es sieht nicht gut aus – leider…“ Der Verdacht: ein Bänderriss.
Offizielle Diagnose steht noch aus
Eine MRT-Untersuchung soll Klarheit bringen. Bestätigt sich der Verdacht, wäre die WM für Schlotterbeck vorzeitig beendet. Dies wäre nicht nur ein schwerer Schlag für die DFB-Elf, sondern könnte auch seine Zukunftsträume gefährden.
Real Madrid als Karriereziel
Wie BILD berichtete, spielt ein möglicher Wechsel zu Real Madrid im Umfeld des Verteidigers eine große Rolle. Trotz seiner Vertragsverlängerung bis 2031 beim BVB verfügt Schlotterbeck unter bestimmten Voraussetzungen über eine Ausstiegsklausel, die einen Transfer noch in diesem Sommer ermöglichen könnte. Mit starken WM-Leistungen wollte er sich für die Königlichen empfehlen.
Verletzung gefährdet Real-Transfer
Fällt Schlotterbeck mehrere Wochen aus und kann er kein weiteres WM-Spiel bestreiten, sinken seine Chancen auf den Wechsel deutlich. Real Madrid plant nach einer enttäuschenden Saison einen großen Umbruch und sucht Verstärkung für die Defensive. Trainer José Mourinho soll ein großer Fan des Dortmunders sein.
Hoffnung bei Ankunft im Teamquartier
Bei der Ankunft im Teamquartier in Winston-Salem zeigte sich Schlotterbeck optimistisch: Er konnte lachen und die Flugzeugtreppe ohne sichtbares Humpeln herunterlaufen. Dennoch bleibt die bange Frage, ob die WM für ihn vorbei ist – und mit ihr der Traum von Real Madrid.



