Gute Nachricht für die Fans von Preußen Münster: Marvin Schulz bleibt dem Zweitliga-Schlusslicht auch nach dem Abstieg in die 3. Liga treu. Der 31-jährige Mittelfeldspieler hat seinen Vertrag verlängert und will mit dem Verein den Wiederaufstieg schaffen.
Schulz bekennt sich zu Preußen
Die sportliche Zukunft von Marvin Schulz (Marktwert: 450.000 Euro) ist geklärt. Der erfahrene Profi mit Bundesliga-Vergangenheit (20 Spiele für Gladbach und Kiel) unterschrieb ein neues Arbeitspapier bei den „Adlerträgern“. Mit Sport-Geschäftsführer Ole Kittner und Sportdirektor Jan Uphues einigte er sich auf die Vertragsdetails.
Verletzungspech in der Vorsaison
In der vergangenen Saison konnte Schulz sein Potenzial nicht voll ausschöpfen. Verletzungen bremsten ihn immer wieder aus: ein Außenbandanriss sowie Oberschenkel- und Kniebeschwerden führten zu wochenlangen Zwangspausen. Von 23 Startelf-Einsätzen stand er nur einmal volle 90 Minuten auf dem Platz – beim 2:1-Sieg in Bochum.
Der gebürtige Mülheimer, der von 2017 bis 2022 für den FC Luzern in der Schweiz spielte und dort 2021 den Cup gewann, möchte das „Kapitel Preußen“ nicht mit einem Misserfolg beenden. „Ich habe im Verein, von den Mitarbeitern und Fans immer viel Liebe bekommen und bin mit meiner Frau sehr glücklich in Münster“, sagt Schulz.
Familie als zusätzlicher Anker
Münster wird für Schulz noch wichtiger: Seine Frau Melissa brachte vor wenigen Tagen das erste Kind zur Welt. „Abzusteigen ist nie schön, aber ich spüre das Verlangen, hier weiter anzugreifen“, so der stolze Papa, der mit seiner Familie und dem Pomsky-Hund „Liwa“ in Münster lebt.
Lob von Sportdirektor Uphues
Sportdirektor Jan Uphues zeigt sich erfreut: „Marvin hat sich von Beginn an voll mit unserer Stadt und unserem Verein identifiziert. Er ist ein Teamplayer, der sich mit seinen fußballerischen und charakterlichen Qualitäten sowie seiner Erfahrung in den Dienst der Mannschaft stellt.“
Kontakt mit Neu-Trainer Wörle
Schulz stand bereits mit Neu-Coach Thomas Wörle in Kontakt: „Wir hatten ein sehr langes Gespräch, er macht einen sympathischen Eindruck und seine Spielidee gefällt mir.“ Dies bestärkte ihn in seinem Entschluss: „Für mich ist die Geschichte hier definitiv noch nicht zu Ende erzählt.“
Podcast-Tipp: „Preußen Privat“
Die neue Folge des Insider-Podcasts „Preußen Privat“ ist ab Dienstag verfügbar. Gast ist Philipp Deipenbrock, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb, der Einblicke in das Vereinsleben nach dem Abstieg gibt. Der Podcast ist kostenlos auf www.preussenprivat.de und bei Spotify abrufbar.



