Freiburgs Trainer Schuster: Saison bisher eine solide 2-3 mit Verbesserungspotenzial
Julian Schuster, der Cheftrainer des SC Freiburg, hat eine klare Bewertung für die bisherige Spielzeit seiner Mannschaft abgegeben. In einem ausführlichen Statement vor dem wichtigen Heimspiel gegen Bayer Leverkusen am Samstag um 15:30 Uhr vergab der Trainer die Schulnote "zwei bis drei" für die Leistungen des Tabellenachten.
Strenge Bewertung mit Blick auf die Finalphase
"Wir stehen Anfang März in einem Achtelfinale, im Halbfinale und auf Platz acht - dann geht es schon in Richtung zwei", erklärte Schuster mit einem Lächeln. Der Trainer positioniert sich dabei bewusst als strenger Lehrmeister, der seine Schützlinge noch zu Höherem antreiben will. Gleichzeitig würdigte er die bisherigen Leistungen ausdrücklich: "Was die Mannschaft geleistet hat, ist zum jetzigen Zeitpunkt super."
Die endgültige Bewertung will Schuster jedoch erst am Ende der Saison vornehmen. "Welche Note ich am Ende des Schuljahres vergeben kann, richtet sich auch danach, wie die letzten Wochen jetzt laufen", betonte der 40-Jährige. Damit macht er deutlich, dass der Schlussspurt der Saison entscheidend für die Gesamtbewertung sein wird.
Dreifache Chance auf internationale Plätze
Der SC Freiburg tanzt aktuell auf gleich drei Hochzeiten, was die europäischen Ambitionen betrifft. In der Bundesliga bietet das Duell gegen Leverkusen die letzte realistische Chance, noch an die Top 6 heranzurücken. Mit nur einem Punkt Rückstand auf Eintracht Frankfurt auf Platz sieben könnte aber auch diese Position am Ende für den Europacup reichen.
Noch konkreter sind die Chancen in den Pokalwettbewerben. Im DFB-Pokal steht Freiburg im Halbfinale - ein Sieg im Wettbewerb würde den direkten Einzug in die Europa League bedeuten. Parallel dazu kämpft die Mannschaft in der aktuellen Europa-League-Saison weiter, wo sie sich für das Achtelfinale qualifiziert hat.
Luft nach oben trotz solider Leistungen
Schuster betonte, dass er sehr wohl die Schwachstellen kennt: "Ich weiß, dass wir Punkte haben, in denen wir uns verbessern können und wollen." Diese selbstkritische Haltung soll die Mannschaft in den entscheidenden Wochen der Saison antreiben. Die gute Ausgangslage in allen drei Wettbewerben bezeichnete der Trainer als "super Basis", die es nun zu nutzen gelte.
Vor dem Leverkusen-Spiel herrscht in Freiburg somit eine Mischung aus Zufriedenheit über das Erreichte und Ambition für das noch Mögliche. Schuster und seine Mannschaft wissen, dass die kommenden Wochen über den Gesamterfolg der Saison entscheiden werden. Die Note 2-3 ist dabei nicht als Endbewertung, sondern als Zwischenstand mit klarem Verbesserungsauftrag zu verstehen.



