Bei der Triton Series auf der südkoreanischen Insel Jeju feiern deutschsprachige Pokerspieler weiterhin große Erfolge. Nachdem der Österreicher Daniel Rezaei am Wochenende 1,64 Millionen Euro gewonnen hatte, sicherte sich nun der Deutsche Sebastian Gähl den Sieg im 50.000-Dollar-7-handed-Event. Er kassierte dafür rund 1,2 Millionen Euro – der größte Gewinn seiner Karriere.
Gähl, der bereits zweimal am Finaltisch der Serie saß (9. und 7. Platz), setzte sich gegen ein starkes Feld von 116 Spielern durch. Im Finale traf er auf den US-Amerikaner Brandon Wilson. Mit einem deutlichen Chipvorteil beendete Gähl das Duell bereits nach vier Händen. In der entscheidenden Hand dominierte er mit Ass und 10 gegen Ass und 9 seines Gegners.
Nicht nur Gähl triumphierte: Der Österreicher Bernhard Binder, bereits im Dezember Sieger des WSOP-Main-Events für 10 Millionen Dollar, gewann das 125.000-Dollar-7-handed-Event und strich 1,81 Millionen Euro ein. Damit setzen die deutschsprachigen Spieler ihre Erfolgsserie auf Jeju fort.
Im 100.000-Dollar-Main-Event geht es nun um den nächsten Millionen-Titel. Es bleibt abzuwarten, ob erneut ein deutschsprachiger Spieler die Nase vorn haben wird.



