Spaniens Remis gegen Kap Verde: Wie konnte sich der Top-Favorit so blamieren?
„Wenn der Ball nicht rein will, will er nicht rein“ – mit diesen Worten erklärte Spaniens Trainer die enttäuschende Nullnummer gegen Kap Verde. Doch ist es wirklich so simpel? Oder steckt mehr dahinter? Alles hängt nun an Lamine Yamal.
Von Florian Haupt, Barcelona, 16.06.2026
Die spanische Nationalmannschaft hat sich beim Remis gegen Kap Verde blamiert. Der Top-Favorit kam nicht über ein 0:0 hinaus. Trainer zeigte sich ratlos: „Wir haben alles versucht, aber der Ball wollte einfach nicht ins Tor.“
Die Partie war geprägt von spanischer Dominanz, aber fehlender Effizienz. Kap Verde verteidigte geschickt und lauerte auf Konter. Am Ende stand ein verdientes Unentschieden für die Außenseiter.
Nun ruhen die Hoffnungen auf dem jungen Lamine Yamal. Der 18-Jährige soll im nächsten Spiel für die nötige Durchschlagskraft sorgen. „Todo perfecto“, sagte Yamal nach dem Spiel. Die Fans hoffen, dass er Wort hält.
Die spanische Presse ist kritisch. „Eine Blamage“ titelte die Sportzeitung Marca. Die Mannschaft müsse sich steigern, um im Turnier zu bestehen. Trainer kündigte personelle Änderungen an.
Kap Verde feierte das Remis wie einen Sieg. „Das ist ein historischer Moment für unser Land“, sagte der Trainer. Die Mannschaft habe gezeigt, dass sie mit den Großen mithalten könne.
Für Spanien geht es nun darum, die Köpfe hochzunehmen. Das nächste Spiel wird richtungsweisend. Mit Lamine Yamal in der Startelf soll der Knoten platzen.



