Spanische Presse feiert Ex-Leipziger: Sörloths magischer Abend katapultiert Atlético Madrid
Die spanische Presse verneigt sich tief vor Alexander Sörloth. Der ehemalige Bundesliga-Profi erlebte einen wahrhaft magischen Champions-League-Abend, der in die Geschichtsbücher des Vereins eingehen wird. Beim 4:1-Sieg gegen den belgischen Vertreter Club Brügge erzielte der Norweger einen historischen Dreierpack und schoss Atlético Madrid damit quasi im Alleingang ins Achtelfinale des prestigeträchtigen Wettbewerbs.
Historischer Meilenstein im Estadio Metropolitano
Das Estadio Metropolitano bebte am Dienstagabend vor Begeisterung, als Alexander Sörloth zum ersten Spieler der gesamten Vereinsgeschichte wurde, der in einem K.o.-Spiel der Champions League einen Hattrick erzielte. Nachdem das Hinspiel noch 3:3 geendet hatte, entschied der 30-jährige Stürmer die Partie mit seiner außergewöhnlichen Leistung praktisch im Alleingang. Die UEFA krönte diese Glanzleistung umgehend mit der Auszeichnung zum „Man of the Match“.
Teamkollege Johnny Cardoso rief begeistert: „Er ist eine Maschine!“ und zeigte auf den gefeierten Matchwinner, der unter dem tosenden Applaus der Fans den Rasen verließ. Trainer Diego Simeone zeigte sich auf der anschließenden Pressekonferenz ebenfalls voll des Lobes: „Alex hat das, was keiner der Spieler hat, die wir haben. Er ist auf dem Niveau, auf dem wir ihn brauchen. Hoffentlich kann er diese Konstanz aufrechterhalten.“
Bescheidenheit trotz Glanzleistung
Sörloth selbst gab sich nach seinem historischen Triumph erstaunlich bescheiden. „Ich denke, dass meine Mitspieler mir gute Pässe gespielt haben und ich nur treffen musste“, erklärte der Norweger mit charakteristischer Understatement. Diese Bescheidenheit steht in markantem Kontrast zu der überwältigenden Leistung, die er auf dem Platz zeigte.
Spanische Medien überschlagen sich mit Superlativen
Die spanische Sportpresse reagierte mit einer Flut von Superlativen auf Sörloths Jahrhundertleistung. Die Zeitung Marca titelte: „Und Sörloth nahm sein Gewehr an sich.“ Das Blatt beschrieb, wie der Stürmer mit drei Toren bewies, dass ihm die beiden Treffer vom vorherigen Samstag in der Liga nicht genügt hatten.
Mundo Deportivo schrieb poetisch: „Sörloth beschwört die Hexen herbei und bringt Atlético ins Achtelfinale.“ Das achte Tor des Skandinaviers in diesem Jahr und insgesamt 13 Treffer machen ihn mit derselben Anzahl an Treffern wie Julián Álvarez zum besten Torschützen der Mannschaft in dieser Saison.
Die Zeitung AS feierte den „Hurricane Sörloth“ und beschrieb: „Sörloth lieferte das Pulver, Johnny das Gewehr. Der Riese breitete die Arme aus, während ihn die Spieler umarmten und das Stadion voller Glück war.“ Das Blatt lobte insbesondere die Vielseitigkeit des Stürmers: „Er kann mit links, mit rechts, dem Kopf oder dem Rumpf abschließen.“
Teamkollegen profitieren von Sörloths Dominanz
Die spanische Sportzeitung Sport analysierte: „Ein meisterhafter Sörloth erschreckt die Brügger und bringt Atlético ins Achtelfinale.“ Das Blatt betonte, wie die Qualifikation für das Achtelfinale „der Autorität eines norwegischen Kraftpakets“ zu verdanken sei, „das den Rest seiner Mannschaftskameraden mitriss.“
Besonders hervorgehoben wurde, wie Spieler wie Antoine Griezmann und Ademola Lookman von Sörloths Führungsqualitäten profitieren. Der Norweger habe „einen anderen Weg als die anderen eingeschlagen“ und sei nun mit 15 Toren der beste Torschütze von Atlético. „Ohne Angst und ohne Umschweife, offen und ehrlich, ließ er die Klischees der Kälte hinter sich und entfachte eine Partie, die nur er zu lösen wusste“, schwärmte die Zeitung.
Diese außergewöhnliche Leistung markiert nicht nur einen persönlichen Höhepunkt in Sörloths Karriere, sondern festigt seine Position als Schlüsselspieler bei Atlético Madrid. Während die Mannschaft nun das Achtelfinale der Champions League anpeilt, hat sich der Ex-Leipziger endgültig in die Herzen der Fans und in die Chroniken des Vereins geschossen.



