Blessins Sorgenkinder: FC St. Pauli startet mit Verletzungsproblemen in die Vorbereitung auf Frankfurt
St. Pauli: Blessin bangt um mehrere Spieler vor Frankfurt-Spiel

Verletzungssorgen beim FC St. Pauli nach Sieg in Hoffenheim

Der FC St. Pauli hat zwar mit dem 1:0-Erfolg bei der TSG Hoffenheim einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht und sich auf Platz 15 der Bundesliga-Tabelle vorgearbeitet, doch der Sieg hat seinen Preis. Trainer Alexander Blessin muss sich zu Beginn der neuen Woche mit einer ganzen Reihe von Verletzungsproblemen auseinandersetzen, die den weiteren Saisonverlauf beeinflussen könnten.

Blessins ausführliche Verletztenliste

Am trainingsfreien Montag nutzten zahlreiche Profis die Gelegenheit, um ihre Blessuren behandeln zu lassen. Alexander Blessin hatte nach dem Spiel in Sinsheim eine beachtliche Liste von Spielern genannt, die entweder gar nicht im Kader standen oder während der Partie angeschlagen wurden. Die entscheidende Frage lautet nun: Welche Akteure werden sich bis zum Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt am Sonntag (15.30 Uhr) soweit erholen, dass sie wieder einsatzfähig sind?

Besonders besorgniserregend ist der Fall von Innenverteidiger Karol Mets. Der 32-jährige Estland-Kapitän musste bereits zur Halbzeit gegen Hoffenheim mit einer Wadeverletzung ausgewechselt werden. Blessin kommentierte die Situation mit deutlichen Worten: „Wenn Karol mal sagt, dass es keinen Sinn macht, ist klar, dass es dann auch nicht geht.“ Die Hoffnung im Verein ist groß, dass es sich nur um ein kleineres Problem handelt. Sollte Mets nicht rechtzeitig fit werden, stehen mit Lars Ritzka und Adam Dzwigala zwei adäquate Ersatzspieler bereit. Ritzka hatte in der zweiten Halbzeit in Hoffenheim ohnehin eine überzeugende Leistung gezeigt.

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Weitere Verletzungsfälle im Detail

Zwei weitere Spieler erlitten im Spiel gegen Hoffenheim unangenehme Kopftreffer. Torhüter Nikola Vasilj und Mittelfeldspieler James Sands zogen sich dabei Nasenverletzungen zu, die Blessin jedoch vorerst nicht übermäßig beunruhigen. „Niko kennt das Gefühl, die Nase war schon öfter gebrochen. Das kriegen wir schon hin. Das sind ja Stehaufmännchen“, so der Trainer zuversichtlich.

Ganz anders stellt sich die Situation bei zwei weiteren Spielern dar, die gar nicht erst nach Sinsheim mitgereist waren. Innenverteidiger Tomoya Ando fehlte als reine Vorsichtsmaßnahme, nachdem er die erhöhte Belastung in der Bundesliga bisher gut verkraftet hatte. Blessin geht davon aus, dass der Japaner in der kommenden Woche wieder voll trainieren kann.

Wesentlich kritischer könnte der Fall von Matthias Rasmussen werden. Der norwegische Mittelfeldspieler fehlte ebenfalls wegen muskulärer Probleme und könnte länger ausfallen. „Da müssen wir mal gucken, wie das MRT dann läuft. Es ist etwas Kleines, Strukturelles. Da hoffe ich natürlich, dass es nur ein, zwei Spiele sind“, erklärte Blessin mit verhaltener Zuversicht. Die genaue Diagnose steht noch aus, doch die Sorgen um den wichtigen Mittelfeld-Kämpfer sind berechtigt.

Ausblick auf das Frankfurt-Spiel

Die Verletzungsprobleme kommen zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt für den FC St. Pauli. Nach dem wichtigen Auswärtssieg in Hoffenheim und dem Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz will das Team den Schwung mitnehmen, doch die Personalsorgen könnten die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt deutlich erschweren. Blessin und sein medizinischer Stab haben nun eine knappe Woche Zeit, um möglichst viele Spieler wieder fit zu bekommen für die nächste wichtige Aufgabe im Kampf um den Klassenerhalt.

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