St. Paulis Kapitän Irvine: Cleveres Foulspiel bringt taktischen Vorteil
St. Paulis Irvine: Cleveres Foulspiel bringt Vorteil

St. Paulis Kapitän Jackson Irvine zeigt taktische Reife

In der Partie zwischen dem FC St. Pauli und Werder Bremen sorgte eine besondere Szene für Aufsehen. Kapitän Jackson Irvine (32) wurde in der 75. Spielminute von Marco Friedl in Höhe der Mittellinie gefoult. Irvine, der ohnehin regelmäßig mit Fußschmerzen spielt, blieb nach dem Foul knapp zwei Minuten auf dem Platz liegen und wurde behandelt.

Clevere Spielweise mit taktischem Nutzen

Der australische Mittelfeldspieler konnte zwar weitermachen, wurde aber fünf Minuten später für James Sands ausgewechselt. Irvine selbst gab nach dem Spiel Entwarnung bezüglich möglicher Verletzungsfolgen und erklärte mit einem Augenzwinkern: „Es ist alles okay. Es war ein Foul, aber ich habe vielleicht auch etwas mehr daraus gemacht, als es war.“

Diese Aussage verweist auf die taktische Klugheit des Spielers. Denn die durch das Foul erzwungene Behandlungspause ermöglichte es seinem Team, bei knapper 2:1-Führung kurz durchzuatmen und sich neu zu organisieren. Irvine kommentierte dies mit den Worten: „Das gehört einfach zu einem Spiel.“

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Trainerlob für intelligentes Spielverständnis

Trainer Alexander Blessin verteilte nach dem Spiel besonderes Lob an seinen Spielführer: „Jacko war sehr, sehr gut in der zweiten Hälfte, hat viele Zweikämpfe gewonnen. Und er zieht wichtige Fouls, die uns einfach helfen, runterzukommen und durchzuschnaufen – und dann wieder den nächsten Angriff zu starten.“

Irvines taktische Intelligenz zeigte sich auch direkt im Spielverlauf. Noch vor dem Foul hatte er an der Mittellinie gedankenschnell den durchstartenden Manolis Saliakas bedient, der wiederum die Vorlage zum 2:1-Siegtreffer von Joel Chima Fujita vorlegte.

Perspektiven für Irvine und die Nationalmannschaft

Positiv zu vermerken ist, dass Irvine aktuell offenbar besser mit seinen chronischen Fußproblemen zurechtkommt. Dies ist nicht nur für St. Pauli wichtig, sondern auch im Hinblick auf die anstehende Weltmeisterschaft mit der australischen Nationalmannschaft.

Zunächst stehen für Irvine und Australien zwei Testspiele an: Am 27. März gegen Kamerun und am 31. März gegen Curacao, der Gruppen-Gegner Deutschlands bei der WM. Die aktuelle Form und die intelligente Spielweise des 32-Jährigen lassen für diese Begegnungen hoffen.

Die Szene gegen Werder Bremen zeigt einmal mehr, dass erfahrene Spieler wie Jackson Irvine nicht nur durch technische Fähigkeiten, sondern auch durch taktische Klugheit und Spielverständnis wertvolle Beiträge für ihre Teams leisten können.

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