Die Entscheidung der Eintracht-Führung, Trainer Albert Riera trotz anhaltender Krise das Endspiel in Dortmund zu geben, sorgt für Diskussionen. Viele Fans zeigen Unverständnis, doch Vereinslegende Dragoslav „Stepi“ Stepanovic stellt sich klar hinter die Bosse. Gleichzeitig rechnet er hart mit der Mannschaft ab.
Warum Stepanovic einen Trainerwechsel jetzt für sinnlos hält
Stepanovic betont, dass ein Trainerwechsel in dieser Phase der Saison nichts bringen würde. „Die Spieler müssen endlich liefern, nicht der Trainer“, sagt er. Er warnt davor, kurzfristig zu handeln und dadurch noch mehr Unruhe zu stiften. Ein neuer Trainer bräuchte Zeit, die man nicht habe.
Warnung vor Not-Einsatz von Idol Alex Meier
Besonders deutlich wird Stepanovic, als er über mögliche Notlösungen spricht. Selbst eine Rückkehr von Vereinsidol Alex Meier als Interimstrainer hält er für riskant. „Das wäre ein emotionaler Schritt, der nach hinten losgehen könnte“, so Stepi. Er fordert stattdessen, dass die Mannschaft endlich Verantwortung übernimmt.
Für Stepanovic wäre Tabellenplatz 7 am Saisonende ein kleines Wunder. „Angesichts der Leistungen der letzten Wochen wäre das ein riesiger Erfolg“, meint er. Die Mannschaft müsse sich jetzt zusammenreißen und in Dortmund alles geben. Nur so könne man die Wende schaffen.
Die Kritik von Stepanovic richtet sich vor allem an die Spieler. Er wirft ihnen vor, nicht genug zu kämpfen und taktische Vorgaben nicht umzusetzen. „Die Eintracht hat schon ganz andere Krisen gemeistert“, erinnert er und appelliert an den Stolz der Mannschaft.
Das Endspiel in Dortmund wird zeigen, ob Riera die Kurve kriegt. Stepanovic hofft auf eine Trotzreaktion – und warnt gleichzeitig vor den Konsequenzen einer Niederlage. „Dann wird die Diskussion neu entfacht“, prophezeit er.



