VfB Stuttgart dominiert Augsburg mit 5:2 - Undav glänzt mit Doppelpack
Stuttgart feiert 5:2-Sieg in Augsburg - Undav in Topform

VfB Stuttgart feiert beeindruckenden 5:2-Sieg in Augsburg

Nur drei Tage nach dem bitteren Ausscheiden aus der Europa League gegen den FC Porto hat der VfB Stuttgart in der Fußball-Bundesliga eine überragende Reaktion gezeigt. Die Schwaben dominierten den FC Augsburg in der ausverkauften Augsburger Arena mit einem klaren 5:2 (3:0) und sprangen damit auf den dritten Tabellenplatz, womit sie ihre Ambitionen auf einen Champions-League-Platz eindrucksvoll untermauerten.

Undav als treffsicherer Torjäger in Bestform

Deniz Undav war mit seinen Saisontoren 17 und 18 der unbestrittene Chef einer energischen Stuttgarter Offensive. Der Nationalstürmer eröffnete in der 12. Minute mit dem 1:0 die Toreflut und konterte später prompt einen Augsburger Treffer. Seine beiden Tore im Strafraum zeigten einmal mehr seine Coolness vor dem Tor und festigten seinen Status als zweitbester Torschütze der Bundesliga hinter Harry Kane.

Trainer Sebastian Hoeneß lobte seinen Stürmer vor dem Spiel bei DAZN: „Deniz ist in herausragender Form. Ich glaube nicht, dass der Julian ernsthaft erwogen hat, ihn wegzulassen.“ Undavs aktuelle Tor-Quote ist wahrlich WM-reif und stellt eine klare Empfehlung für Bundestrainer Julian Nagelsmann vor den anstehenden Länderspielen gegen die Schweiz und Ghana dar.

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Frühe Entscheidung durch Doppelschlag

Nach Undavs frühem Führungstor sorgten Tiago Tomás (29. Minute) und Nikolas Nartey (31. Minute) mit einem schnellen Doppelschlag für klare Verhältnisse. Die Stuttgarter Offensive um Undav, Chris Führich, Tomás und Nartey wirbelte die Augsburger Defensive nach Belieben durcheinander, die über die gesamten 90 Minuten hoffnungslos überfordert war.

Von der Niedergeschlagenheit nach dem 0:2 in Porto war beim bestens harmonierenden Kollektiv von Trainer Hoeneß nichts zu sehen. Der Trainer hatte fünf Veränderungen in der Startelf vorgenommen, was seinem Team offensichtlich Frische und Energie verlieh. Der VfB war vor 30.660 Zuschauern lange wacher, schneller und zielstrebiger – und vor allem sehr effizient.

Augsburgs defensive Probleme

Die Augsburger bekamen defensiv keinen Zugriff auf das starke Stuttgarter Spiel. Besonders über die linke Seite mit dem starken Dribbler Chris Führich rannten die Stuttgarter immer wieder an, wovon auch zweimal Undav profitierte. Für Augsburg war es nach dem 1:2 in Leipzig und dem 0:2 in Dortmund bereits die dritte Niederlage in Serie gegen ein Topteam.

Erst als die Stuttgarter in der zweiten Hälfte müder wurden, kamen die Gastgeber zu erfolgreichen Offensivaktionen. Fabian Rieder erzielte in der 57. Minute das 1:3, und der eingewechselte Anton Kade traf zum 2:4 (71.). Den endgültigen Schlusspunkt setzte jedoch der VfB durch den eingewechselten Ex-Augsburger Ermedin Demirovic in der 83. Minute.

Weitere positive Aspekte für Stuttgart

Im Mittelfeld bestach Angelo Stiller mit seinem großen Aktionsradius. Der 24-Jährige könnte von Bundestrainer Nagelsmann noch nachnominiert werden, da Bayern-Profi Aleksandar Pavlovic wegen einer Muskelverletzung wahrscheinlich auf die Reise zum DFB-Team verzichtet. Eine offizielle Bestätigung des Verbandes stand am Sonntagabend noch aus.

Im VfB-Kader fehlte – wie schon in Porto – der angeschlagene und für die Länderspiele nominierte Jamie Leweling. Sein Ausfall erwies sich jedoch als kein Handicap für die starke Offensive der Schwaben.

Ein interessanter Nebenaspekt: Einen Foulelfmeter für Stuttgart nahm Schiedsrichter Felix Zwayer nach Videobeweis in der 45. Minute zurück. Dies änderte jedoch nichts am klaren Gesamteindruck der Partie, die der VfB Stuttgart souverän und überzeugend für sich entschied.

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