Sabine Winter und ihre Teamkolleginnen haben bei der Tischtennis-WM in London für ruhige Nächte bei Bundestrainerin Tamara Boros gesorgt. Nach dem souveränen 3:0-Achtelfinalsieg gegen Nordkorea gestand Boros, dass sie wegen der Aufstellung drei Nächte lang nicht gut geschlafen habe. „Ich habe wirklich gedacht, dass es ein 50:50-Spiel ist“, sagte die Kroatin. „Aber unsere Mannschaft ist wirklich sehr stark, wenn sie so gut spielt und so klar gewinnt.“
Die Auswahl des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) mit der Weltranglistenneunten Winter greift am Abend (18.00 Uhr MESZ) im Viertelfinale gegen Hongkong nach einer Medaille. Ein Erfolg wäre der vierte Podestplatz für ein Frauen-Team des DTTB bei WM-Turnieren der Nachkriegsgeschichte. Zuletzt hatten Deutschlands Frauen 2022 in Chengdu/China Bronze gewonnen. „Wir werden wieder kämpfen“, versprach Boros.
Vor dem Frauen-Viertelfinale spielen auch die DTTB-Männer um eine Medaille. In der Runde der besten acht Mannschaften trifft das Team von Bundestrainer Jörg Roßkopf auf den Olympia-Vierten Japan. In der Vorrunde hatte das DTTB-Quintett am vergangenen Samstag 3:2 gegen die Asiaten gewonnen.



