Die Kader-Nominierung von Englands Cheftrainer Thomas Tuchel (52) sorgt für reichlich Diskussionsstoff. Der 52-Jährige ließ unter anderem Stars wie Phil Foden (26/Man City) und Cole Palmer (24/Chelsea) zu Hause. Das stößt dem früheren England-Kapitän John Terry (45) sauer auf.
Terry: Tuchel trifft falsche Entscheidungen
In der Sendung „Sports Uncensored“ äußerte sich Terry deutlich: „Ich denke, dass er bei drei oder vier wichtigen Entscheidungen tatsächlich falschliegt. Je weiter man bei diesen Weltmeisterschaften kommt, desto mehr braucht man – meiner Meinung nach – seine besten Spieler.“
Der 45-Jährige, der 492 Mal in der Premier League auf dem Platz stand, betonte: „Ich denke einfach, man muss seine besten Spieler dabei haben. Es gibt nur 13, 14 oder 15 Spieler, die spielen können, wenn wir diese Weltmeisterschaft gewinnen wollen.“
Tuchel setzt auf Neulinge
Statt der erfahrenen Profis nominierte Tuchel Neulinge wie Dan Burn (34/Newcastle United) und Nico O’Reilly (21/Manchester City), die noch kein Turnier gespielt haben. Das könne, so Terry, der Mannschaft zum Verhängnis werden. Denn: Die Newcomer brauchen erfahrene Spieler an ihrer Seite. „Einen, der hilft und ihnen ein paar Ratschläge gibt. Cole Palmer nicht mitzunehmen, ist ebenfalls eine große Entscheidung.“ Womöglich die falsche?
WM-Auftakt gegen Kroatien
Ob Terry mit seinen Einschätzungen recht behält, wird sich zeigen. Am 17. Juni starten die Engländer gegen Kroatien in Dallas in die WM. Im zweiten Gruppenspiel wartet dann am 23. Juni in Boston Ghana. Und zum Abschluss der Gruppenphase wartet am 27. Juni Panama in New York auf die Mannschaft von Thomas Tuchel.



