Zwischen Glaube und Fußball: Torwart Höftmann fühlt sich in Neustrelitz angekommen
Torwart Höftmann: Glaube und Fußball in Neustrelitz

Zwischen Glaube und Fußball: Torwart Höftmann fühlt sich in Neustrelitz angekommen

Nach vier Spielen ohne Niederlage und zwei Partien ohne Gegentor bereitet sich die TSG Neustrelitz auf das wichtige Oberliga-Duell gegen Hansa Rostock II vor. Im Mittelpunkt steht dabei Torwart Elias Höftmann, der sich in der Mecklenburgischen Seenplatte sowohl sportlich als auch persönlich hervorragend entwickelt hat.

Vom Neuzugang zur festen Größe im Team

Seit der Saison 2025/26 hütet der 22-jährige Schlussmann das Tor der TSG Neustrelitz. Der Wechsel von Hansa Rostock, wo er ohne Profieinsatz blieb, stellte für Höftmann einen bedeutenden Schritt dar. „Es hat sich sehr schnell vertraut angefühlt“, beschreibt der Keeper seine Anfangszeit in Neustrelitz. Mittlerweile hat er sich gegen Konkurrent Miguel da Silva Telinhos durchgesetzt und ist die klare Nummer 1 im Team.

Obwohl der Verein der erste außerhalb seiner Heimatstadt Rostock war, fühlte sich Höftmann schnell heimisch. Besonders das familiäre Umfeld innerhalb der Mannschaft half ihm, rasch Fuß zu fassen. Diese positive Entwicklung zeigt sich deutlich in den sportlichen Leistungen: Nach einer defensiv anfälligen Hinrunde holte der Club aus den vergangenen vier Partien stolze zehn Punkte.

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Defensive Stabilität als Erfolgsgarant

Der klare 4:0-Heimsieg gegen TuS Makkabi Berlin war aus Höftmanns Sicht vor allem ein Verdienst der gesamten Mannschaft. „Am Ende haben wir überragend verteidigt“, betonte der Torwart, sieht aber dennoch weiteres Verbesserungspotenzial. Die Basis für die aktuelle Stabilität wurde laut Höftmann bereits in der schwierigen Hinrunde gelegt – mit viel Arbeit und Durchhaltevermögen in anspruchsvollen Phasen.

„Das hat uns zusammengeschweißt“, erklärt der Schlussmann. Jetzt profitiert das Team von dieser Entwicklung, unterstützt durch einen starken Torhüter zwischen den Pfosten. Mit lediglich 27 Gegentoren stellt die TSG Neustrelitz aktuell die drittbeste Defensive der gesamten Oberliga dar – eine bemerkenswerte Leistung.

Besonderes Wiedersehen mit dem Ex-Klub

Am Sonntag steht für die TSG Neustrelitz ein besonders emotionales Auswärtsspiel an. Beim Tabellenzehnten Hansa Rostock II trifft Elias Höftmann auf seinen früheren Verein. Im Hinspiel musste sich die TSG noch mit 2:3 geschlagen geben – da ist aus Sicht der Neustrelitzer definitiv noch eine Rechnung offen.

Obwohl Höftmann betont, von Spiel zu Spiel zu denken, dürfte die Motivation gegen den Ex-Klub besonders hoch sein. Für den Torwart ist es mehr als nur ein weiteres Ligaspiel – es geht um persönliche Bestätigung und sportliche Revanche.

Glaube gibt Stabilität auf und neben dem Platz

Abseits des Fußballplatzes findet der gebürtige Rostocker Halt in seinem christlichen Glauben. „Ich bin ein gläubiger Christ“, erzählt Höftmann offen. Sein Glaube spiele eine wichtige Rolle in seinem Leben und gebe ihm Stabilität – sowohl in erfolgreichen als auch in schwierigen Zeiten.

Diese innere Ruhe spiegelt sich auch in seiner sportlichen Entwicklung wider. Trotz der positiven Entwicklung beim Tabellenvierten bleibt Elias Höftmann besonnen. „Ich gebe jedes Spiel Gas“, sagt der Schlussmann mit Überzeugung. Sein Vertrag läuft zwar im Sommer aus, beinhaltet aber die Option der Verlängerung um eine weitere Spielzeit. Die Zukunft des talentierten Torwarts bei der TSG Neustrelitz bleibt damit vorerst offen.

Der Fokus liegt für Höftmann derzeit klar auf den verbleibenden Spielen in der Oberliga und darauf, gemeinsam mit seinem Team erfolgreich zu sein. Mit seiner sportlichen Leistung und persönlichen Reife hat sich der 22-Jährige bereits jetzt zu einer festen Größe in Neustrelitz entwickelt.

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