Wirbel um möglichen Elfer: Ägypten-Trainer packt Vierten Offiziellen
Im Achtelfinale des Africa Cup of Nations zwischen Ägypten und der DR Kongo kam es zu einer hitzigen Szene. Nach einem nicht gegebenen Elfmeter für die Ägypter verlor Trainer Rui Vitoria die Fassung und griff den Vierten Offiziellen an. Der Vorfall ereignete sich in der 88. Minute, als Mohamed Salah im Strafraum zu Fall kam, aber der Schiedsrichter auf Weiterspielen entschied.
Trainer außer sich
Vitoria stürmte wütend an die Seitenlinie und packte den Vierten Offiziellen am Arm. Die Ordner mussten einschreiten, um die Situation zu beruhigen. Der portugiesische Coach wurde daraufhin von Schiedsrichter Bamlak Tessema Weyesa des Feldes verwiesen. Ägypten verlor das Spiel schließlich mit 1:2 und schied aus dem Turnier aus.
Reaktionen auf den Vorfall
Der ägyptische Fußballverband kündigte an, den Vorfall zu untersuchen. Vitoria selbst zeigte sich später reumütig: „Ich habe einen Fehler gemacht. Die Emotionen sind mit mir durchgegangen.“ Die CAF (Confederation of African Football) könnte eine Sperre gegen den Trainer verhängen. Der Africa Cup of Nations geht unterdessen ohne den siebenmaligen Rekordsieger Ägypten weiter.
Die Szene sorgt auch international für Diskussionen. Viele Experten kritisieren das Verhalten des Trainers, während andere Verständnis für die emotionale Reaktion zeigen. Fest steht: Der Vorfall überschattet das Turnier und wirft Fragen zur Sicherheit der Offiziellen auf.



