Magdeburg-Trainer Sander nach unnötigem 1:1 gegen Darmstadt emotional enttäuscht
Trainer Sander emotional nach Magdeburgs unnötigem Remis

Magdeburg-Trainer Sander nach ärgerlichem Remis emotional enttäuscht

Wieder einmal hat der 1. FC Magdeburg einen möglichen Heimsieg verpasst. Gegen Darmstadt 98 reichte es lediglich zu einem 1:1 (0:0), obwohl die Gastgeber über weite Strecken klar überlegen waren. Die Mannschaft von Trainer Petrik Sander konnte ihre Chancen nicht konsequent nutzen und bleibt damit weiterhin Letzter der 2. Liga.

„Es tut weh“: Sanders emotionale Reaktion nach dem Spiel

Entsprechend enttäuscht zeigte sich Trainer Petrik Sander nach dem Abpfiff. „In Sachen Leidenschaft und Dominanz können wir es nicht besser spielen“, analysierte der Coach. „Dieses 1:1 war komplett unnötig. Es überwiegt die Enttäuschung und ja, es tut weh.“ Trotz der deutlichen Verbesserung im Vergleich zu den vorherigen vier Niederlagen schlug sich die Leistung nicht im Ergebnis nieder.

Dabei hatten sowohl Sander als auch sein Darmstädter Trainerkollege Pascal Ibold ihre Mannschaften optimal eingestellt. Von der Unsicherheit der vergangenen Wochen war bei Magdeburg kaum etwas zu spüren. Bereits in der ersten Halbzeit zeigten die Hausherren ihre Überlegenheit: Zukowski scheiterte aus kurzer Distanz (34.), Stalmach wurde vom herausragend parierenden Darmstadt-Keeper Schuhen gestoppt (36.).

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Kurzer Jubel und schneller Ausgleich

Nach der Pause erhöhte Magdeburg den Druck und wurde in der 62. Minute belohnt. Nach einer Flanke von Atik und einer Kopfballverlängerung von Nollenberger bugsierte Darmstadts Nürnberger den Ball unglücklich ins eigene Tor. Doch der Jubel währte nur kurz: Bereits fünf Minuten später glich ausgerechnet Nürnberger mit einem abgefälschten Schuss aus 19 Metern aus (67.).

„Die Leistung trotz der letzten Spiele war herausragend“, haderte Sander. „Doch es schlägt sich nicht im Ergebnis nieder.“ Besonders schmerzhaft war die Tatsache, dass Magdeburg trotz klarer Feldüberlegenheit und zahlreicher Torchancen erneut Punkte liegen ließ.

Beeindruckende Stimmung trotz gesperrter Nordkurve

An den Fans lag die Niederlage nicht. Obwohl der Ultra-Block in der Nordkurve nach den Ausschreitungen und Pyro-Vorfällen in Dresden gesperrt blieb und rund 6000 Zuschauer fehlten, herrschte im Stadion eine beeindruckende Atmosphäre. „Trotz der gesperrten Blocks war die Stimmung top“, lobte Sander. „Diese Fans, die heute da waren, kommen wieder. Das brauchen wir und nehmen es mit nach Münster.“

Im nächsten Auswärtsspiel beim SC Preußen Münster steht der FCM erneut unter großem Erfolgsdruck. Die Mannschaft muss endlich die positive Leistung in Punkte ummünzen, um den Anschluss an die Konkurrenz nicht zu verlieren. Die Enttäuschung über das unnötige Remis gegen Darmstadt wird dabei sicherlich zusätzliche Motivation sein.

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