Es ist beschlossene Sache: Albert Riera wird Eintracht Frankfurt am Saisonende verlassen müssen. Wie SPORT1 erfahren hat, wird der Spanier zum Saisonabschluss gegen den VfB Stuttgart ein vorerst letztes Mal als Cheftrainer der Adlerträger an der Seitenlinie stehen. Selbst ein Erfolg gegen den VfB und eine mögliche Conference-League-Qualifikation würde daran nichts ändern.
Riera-Aus bestätigt
Bereits Anfang Mai berichtete SPORT1, dass Riera zwar noch die Spiele gegen Borussia Dortmund und Stuttgart bekommt, ein Verbleib über den Sommer hinaus aber sehr unwahrscheinlich sei. Nun steht fest: Riera muss gehen. Von einer Interimslösung sahen die Bosse um Sportvorstand Markus Krösche ab. Einerseits fehlte den Hessen die Zeit, einen neuen Trainer zu installieren, andererseits hatte das Interimsduo um Dennis Schmitt und Vereinslegende Alexander Meier im Januar nach dem Aus von Riera-Vorgänger Dino Toppmöller nicht überzeugt und alle vier Spiele verloren.
Heiße Spur nach Saudi-Arabien
Im Hintergrund läuft bereits intensiv die Suche nach einem neuen Coach. Ganz weit oben auf der Liste: Matthias Jaissle. Schon im Januar bemühte sich Krösche um den Erfolgstrainer, der mit Al-Ahli jüngst zum zweiten Mal die AFC Champions League gewann. SPORT1 weiß: Jaissle kann sich eine neue Herausforderung in Europas Top-5-Ligen gut vorstellen. Fraglich ist allerdings, ob die Eintracht auch den Gehaltsforderungen des 38-Jährigen nachkommen wird. Jaissles Vertrag bei Al-Ahli ist noch bis 2027 datiert.
Rückkehr von Adi Hütter unwahrscheinlich
Der kicker berichtete zuerst von Rieras Aus, bringt Ex-Trainer Adi Hütter ins Spiel und schrieb bereits von einer ersten Kontaktaufnahme zu Hütters Management. Nach SPORT1-Infos ist eine Rückkehr des Österreichers jedoch äußerst unwahrscheinlich, auch, weil sein Wechsel zu Borussia Mönchengladbach damals nicht ganz geräuschlos verlief. Zu den weiteren potenziellen Kandidaten auf die Riera-Nachfolge zählen unter anderem Kjetil Knutsen, Jacob Neestrup und Domenico Tedesco.



