Union Berlin: András Schäfer nach Platzverweis für zwei Bundesliga-Spiele gesperrt
Union Berlins Schäfer für zwei Spiele gesperrt

Union Berlin muss auf András Schäfer verzichten: Zwei-Spiele-Sperre nach Rot

Der Fußball-Bundesligist Union Berlin erleidet einen herben Rückschlag für die kommenden Spieltage. Mittelfeldspieler András Schäfer wurde nach seinem Platzverweis im Heimspiel gegen Werder Bremen vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für zwei Partien gesperrt. Der Verein aus der Hauptstadt akzeptiert das Urteil, wie in einer offiziellen Mitteilung bestätigt wurde.

Der Vorfall: Grobes Foul bringt die Wende

Die entscheidende Szene ereignete sich während der 1:4-Heimspielniederlage gegen Werder Bremen. Nur eine Minute nach der Führung durch einen verwandelten Elfmeter von Derrick Köln in der 18. Spielminute traf Schäfer den Bremer Jens Stage in einem Zweikampf am Fuß, obwohl der Ball längst nicht mehr im Spiel war. Schiedsrichter Timo Gerach bewertete die Aktion als grobes Foulspiel und zeigte dem Ungarn die rote Karte. Diese Entscheidung markierte eine deutliche Wende im Spielverlauf, der sich anschließend zugunsten der Gäste aus Bremen entwickelte.

Bereits dritte Rote Karte in Berliner Dienstzeit

Für den 26-jährigen ungarischen Nationalspieler handelt es sich um den bereits dritten Platzverweis seit seinem Wechsel zu Union Berlin im Sommer 2022. Sein erstes Rot erhielt Schäfer am 6. Oktober 2022 während eines Europa League-Spiels bei Malmö FF, als er vorzeitig den Platz verlassen musste. In der Bundesliga traf es den Mittelfeldakteur auf den Tag genau zwei Jahre zuvor bei einer 0:2-Niederlage beim VfB Stuttgart. Diese Wiederholungstat unterstreicht die Disziplinprobleme des Spielers.

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Die Sperre bedeutet für Union Berlin einen spürbaren Ausfall in der taktischen Aufstellung. Trainer und Team müssen nun in den nächsten beiden Begegnungen auf die Dienste des Ungarn verzichten, was die Rotation im Mittelfeld erheblich einschränkt. Die Akzeptanz des Urteils durch den Verein zeigt jedoch, dass man die Entscheidung des DFB-Sportgerichts anerkennt und keine weiteren rechtlichen Schritte plant.

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